Raubmord an Käthe Bisping: Erste heiße Spur

Wurde am Dienstag erwürgt: Käthe Bisping

Der mutmaßliche Mörder der 87-jährigen Käthe Bisping aus Emmerich hat sich wohl als falscher Mitarbeiter der Stadtwerke ausgegeben und sich so Zutritt zu dem Haus der Witwe verschafft. Das geht aus den Ermittlungen der Mordkommission hervor.
Eine Zeugin war am 11. Januar gegen 9.30 Uhr zu Fuß auf der Straße Großer Wall unterwegs und sah vor der Haustüre einen Mann, der mit Käthe Bisping sprach: "Ich bin von den Stadtwerken. Ich muss die Nummer von der Wasserpumpe und der Wasseruhr nachsehen."
Das war natürlich gelogen, wie Nachfragen der Ermittler bei den Stadtwerken ergaben. Die Zähler wurden bei dem Opfer bereits am 27. Dezember abgelesen. Gerd Hoppmann, Leiter der Mordkommission: „Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gehen wir davon aus, dass der Mann sich mit diesem Trick Zugang zum Haus verschafft hat. Auf Grund des zeitlichen Zusammenhanges und anderer Umstände, die ich hier noch nicht nennen kann, besteht der dringende Verdacht, dass es sich dabei um den Täter gehandelt hat.“ Um 13.30 Uhr klingelte ein Paketdienst an der Türe von Käthe Bisping. Aber niemand öffnete die Türe.
Der Mann wird als mittelgroß und mit dunklen kurzen Haaren beschrieben. Er trug ein oranges Kleidungsstück mit reflektierenden Streifen. Hinweise bitte an die Mordkommisson unter Tel. 02822/7830 oder 02821/5040.

Autor:

Klaus Schürmanns aus Kleve

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