Gesellschaft Verein: Gelungener Ball in der Stadthalle

Tradition heißt nicht, die Asche zu bewahren, sondern die Flamme weiterzugeben. Getreu dieser Devise präsentierte sich der Dreikönigsball der Gesellschaft Verein in der Klever Stadthalle deutlich verjüngt.

„Wir wollten auch jüngere Menschen für das Tanzen in einem festlichen Rahmen begeistern“, so Andrea Westermann, die Organisatorin der Veranstaltung, mit der die Gesellschaft Verein traditionell in das Jahr startet.
Nach der kurzweiligen Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden und Präsidenten Dr. Karl Haas stürzten sich die meisten der mehr als fünfzig Paare auf die Tanzfläche, um dort zu den Klängen des Party Symphonie Orchesters mehr oder minder gewagte Schrittfolgen auszuführen.
Wobei die Organisatoren Wert auf die Feststellung legen, dass der Gang aufs Parkett kein Muss mehr ist. Karl Haas: „Unser Fest soll einen entspannten Rahmen bieten, in dem die Menschen sich amüsieren, miteinander ins Gespräch kommen – und eben auch tanzen können.“ Nicht vergessen werden sollte, dass die Gäste auch ein hervorragendes Büfett erwartete, wie immer in den vergangenen Jahren zubereitet vom Team des Theodor Brauer Hauses.
Dass das behutsam modernisierte Konzept den Nerv der Gäste traf, zeigte sich an deren bemerkenswerter Ausdauer – die letzten verließen erst in den frühen Morgenstunden die Stadthalle.
Die Gesellschaft Verein besteht seit 1848, als sich in Kleve einige Menschen zusammenfanden und sich, diese Gründungsprotokoll heißt, folgendem Ziel verpflichteten: dem „Zusammenschluss von gesitteten Bürgern auf breiter Basis in gesellschaftlicher Sphäre“. In den folgenden Jahrzehnten wurde der Verein zum Mittelpunkt des geselligen Lebens in Kleve. Diese Tradition besteht bis heute fort.

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