Persönliche Trauererinnerung
Meine persönliche Emotion bei Mechthild Schröter-Rupieper zu Gast im Theater mini-art

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Hier geht es zu Christiane Bienemanns Bericht »Begründerin der Kinder- und Jugendtrauerbegleitung Mechthild Schröter-Rupieper zu Gast im Theater mini-art«

Gestern war die Begründerin der Kinder- und Jugendtrauerbegleitung Mechthild Schröter-Rupieper zu Gast im Theater mini-art.
Ich war mit meiner Anke da. Unter den vielen Besuchern konnten Anke und ich uns vielen Freunden anschließen. In geschlossener Gruppe lauschten wir den Worten Mechthild Schroeter-Rupieper.
»Es war ein emotionaler Abend« schreibt meine Bürgerreporterin-Kollegin Christiane Bienemann, dessen detaillierten Bericht ihr unter dem obigen Link lesen solltet:

Ich bin auch Bürgerreporter, jedoch schreibe ich heute nicht als Reporter, eher möchte ich Euch etwas über meine persönlichen Emotionen berichten, die mir an diesem emotionalen Abend gekommen sind. Am Besten kann ich das anhand eines öffentlichen Briefes an meine Freundin und Kollegin Christiane Bienemann kund tun.
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Liebe Christiane!

Zitat: »Journalisten sollten sachlich berichten, hab ich irgendwo mal gelesen. Da bin ich aber froh, dass ich BürgerReporterin bin, denn beim Thema Trauer sachlich zu bleiben, gelingt nur den wenigsten. Ich hoffe, die eine Geschichtenschreiberin ;-) kann zumindest annähernd Einblicke in diesen hoch emotionalen Abend und die zahlreichen zu Herzen gehenden Erzählungen der anderen Geschichtenschreiberin vermitteln!«
Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Über Trauer kann kaum jemand sachlich berichten. Eher werden traurige Erinnerungen wieder ins Hier und Jetzt gerufen, ähnlich wie bei mir, als ich vor zwei Tagen einkaufen war und im Verkaufsregal die Lieblingsostereier meiner Mutter sah. Nur mein Blick auf diese Eier ließ mich wieder meine Mutter sehen, wie sie mich herzlich umarmte und küsste, als ich ihr die Eier schenkte. Noch einmal war ich ihr kleiner Benny, der sie bedächtig beobachtete, wie sie behutsam die Plastikfolie von der Verpackung löste und die gefüllten Schokoladeneier aus ihr befreiten; wie sie genüsslich einen zarten Bissen nahm und die Schokolade langsam auf der Zunge zergehen ließ, während sie ihre Augen schloss... Eine wunderbare Erinnerung, jedoch mit der absoluten Gewissheit, dass ich nie, nie wieder ihre herzliche Umarmung und Küsse fühlen werde, da sie nicht mehr auf dieser Welt weilt. Diese Gewissheit schwächte mich seelisch und körperlich für einige Zeit. Jedoch konnte ich diese Schwäche etwas mindern, indem ich dachte, »Aber diese wunderschöne Erinnerung kann mir keiner nehmen, nicht einmal der Tod...«
Ich denke mal, dass Dir, liebe Christiane, so wie mir auch einige traurige Erinnerungen an Erlebnisse mit Deinem Vater ins Hier und Jetzt gerufen wurden, die Du wieder einmal verarbeiten musstest. Um so erstaunter bin ich, dass Du über diesen emotionalen Abend so bravurös detailliert berichten konntest.

Hut ab!, liebe Christiane

Liebe Grüße Dein Freund und Kollege in Sachen Schreiben und Fotografieren Benno
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Ein paar Fotos von der Veranstaltung lasse ich für sich selbst reden.

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