Eröffnung Mitte des nächsten Jahres vorgesehen
Bauarbeiten für das Hospiz in Donsbrüggen gestartet

Symbolischer Spatenstich: Ottmar Ricken, Dr. Michael Pietsch, Dr. Angelika Mosch-Messerich, Propst Johannes Mecking und Gertrud Kersjes (mit Spaten von links) freuen sich über den Baubeginn des dringend erwarteten Hospizes in Donsbrüggen.
  • Symbolischer Spatenstich: Ottmar Ricken, Dr. Michael Pietsch, Dr. Angelika Mosch-Messerich, Propst Johannes Mecking und Gertrud Kersjes (mit Spaten von links) freuen sich über den Baubeginn des dringend erwarteten Hospizes in Donsbrüggen.
  • Foto: KKLE / Thomas Momsen
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Die Bauarbeiten für das stationäre Hospiz in Kleve-Donsbrüggen sind gestartet. Mitte 2021 soll die dringend erwartete Einrichtung eröffnet werden, die Baukosten betragen etwa 2,25 Millionen Euro.
Die Katholische Karl-Leisner Stiftung errichtet im und am ehemaligen Pfarrhaus ein stationäres Hospiz. Das Haus wird zwölf schwer kranken und sterbenden Menschen Platz bieten.
Das geplante Hospizgebäude vereint alt und neu: Zwölf Einzelzimmer werden künftig Platz in einem modernen Anbau des Pfarrhauses finden. Die Planung des modern-geschwungenen Neubaus sieht helle und großzügige Räumlichkeiten vor. Bodentiefe Fenster ermöglichen einen unverstellten Blick in den Bauern- und Staudengarten, der das Hospiz künftig großzügig umschließen wird. Das altehrwürdige Pfarrhaus selbst wird kernsaniert und vor allem als Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude dienen.
Die gute Erreichbarkeit aus dem benachbarten Kleve und die unmittelbare Nähe zur St.-Lambertus-Kirche sind große Pluspunkte. „Denn das Hospiz soll mitten im Leben stehen“, betonen Dr. Michael Pietsch, Vorsitzender des Kuratoriums der Katholischen Karl-Leisner-Stiftung, und Ottmar Ricken, Geschäftsführer der Katholischen Karl-Leisner Pflegehilfe, der das Projekt für die Stiftung betreut.
Die laufenden Kosten des Hospizbetriebes werden zu 95 Prozent von Kranken- und Pflegekassen gezahlt, die fehlenden 5 Prozent der Kosten werden aus Spendengeldern eingebracht.
„Der Bedarf für ein stationäres Hospiz im nördlichen Kreis Kleve ist groß“, weiß Dr. Angelika Mosch-Messerich, seit 2019 Vorsitzende des Fördervereins des Hospizes am St.-Antonius Hospital Kleve. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass der Bau nun starten kann.“
Propst Johannes Mecking, Kuratoriums-Mitglied der Katholischen Karl-Leisner Stiftung, freut sich als Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Kirchengemeinde und Propstei St. Mariä Himmelfahrt Kleve zusammen mit Kirchenvorstandsmitglied Gertrud Kersjes über die künftige Nutzung des Pfarrhauses der St. Lambertus-Gemeinde in Donsbrüggen, das seit dem Weggang von Pfarrer Bernhard Weskamp als Option für das Hospiz im Blick war. „Viele Menschen sind dem Haus sehr verbunden“, weiß er. Die Kirchengemeinde stellt der Katholischen Karl-Leisner Stiftung Grundstück und Gebäude im Rahmen einer Erbpacht zur Verfügung.

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Lokalkompass Kleve aus Kleve

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