Abschied von der Feldmannstege - Hafen der Hoffnung ist umgezogen

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(v.li) Georg Freuling, Brigitte Angenendt, Elisabeth Schell, Ute Tödter, Julia Weber, Irina Kroll und Joachim Rohländer. (Foto: Hafen der Hoffnung e.V.)
Kleve. Nach 20 Jahren verabschiedete sich der Verein Hafen der Hoffnung von der Feldmannstege 2 in Kleve und verließ den Raum, der 1998 liebevoll von der Mitarbeiterin Nely Kurth (ABM-Stelle) als Vereinsbüro eingerichtet wurde.
Als erster „Hafen“ der Russlanddeutschen in Kleve war ab 1992 bis zur Vereinsgründung im Jahre 1994, die auf Initiative der Einheimischen initiiert wurde, die Christus-König-Kirche in Kleve.
Folgend konnten ab 1998 weitere hauptamtlichen Mitarbeiterinnen, die in Projekten "Integration jugendlicher Aussiedler im Kreis Kleve" ( 1999-2001) und "Russlanddeutsche Frauen stärken" (2002-2005) arbeiteten, das Büro und die Räume im Jugendheim nutzen. Ab 1998 bis zu diesem Jahr 2018 war es eine spannende Zeit. In den 90-en Jahren kamen Deutsche aus Russland ins Land ihrer Vorfahren nach Deutschland auch in den Kreis Kleve. Das Einleben der Russlanddeutschen und die Aufklärung der hiesigen Bevölkerung darüber wurde intensiv vom Verein unterstützt. Der Vorstand legte einen großen Wert darauf, die Integration gemeinsam mit den Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen, Kirchen etc. voranzutreiben.
Der Erhalt der Goldplakette im 3. Bundeswettbewerb "Vorbildliche Integration von Aussiedlern in der Bundesrepublik Deutschland" im Jahre 1997 von der Bundesregierung zeigte, dass der Verein auf dem richtigen Wege ist.
Von großer Bedeutung war die Unterstützung der evangelischen Kirchen in den 20 Jahren.
Die Pfarrer der evangelischen Kirchen angefangen von Rüdiger Stevens, Brigitte Pannen, Heidi Leucht hatten einen wichtigen Teil zu dem guten Einleben der Russlanddeutschen in Kleve beigetragen. Joachim Rohländer, Oskar Greven, Elisabeth Schell, Georg Freuling haben die gute Zusammenarbeit weitergeführt. Mit Oskar Greven hat der Verein eine Veranstaltung zum 70jährigen Beginn des 2. Weltkriegs durchgeführt „Erinnerung wach halten - Versöhnung gestalten“ durchgeführt. Mit Elisabeth Schell veranstaltete der Verein mit der Versöhnungskirche, der Gruppe „Pskow“ und VHS in Kleve ein Fest „Freundschaft erleben“. Die Singgruppe wurde eingeladen, an den Gottesdiensten teilzunehmen usw.
Es sind Namen und Zeiten, die dankend in Erinnerung vieler Russlanddeutschen sind und bleiben! Dankend wird oft der Name des Jugendreferenten vom Jugendheim effa Dieter Rapp erwähnt, der immer ein offenes Ohr für die Vorstandsmitglieder und für alle Besucher des Jugendheims hatte!
Als der Umzug bevorstand, hat die Vereinsvorsitzende Julia Weber die Ehrenamtlichen eingeladen, um zu besprechen, ob die Aufgabe, die sich der Verein 1994 gestellt hat, nicht vollzogen ist. Von den Anwesenden wurde der Wunsch geäußert weiter zu machen, denn der Verein ist eine bekannte Anlaufstelle geworden.
Ab jetzt lautet die neue Vereinsadresse: Hafen der Hoffnung e.V., Turmstraße 36 H, Kleve. Die Mailadresse: info@hafen-der-hoffnung.de und die Telefonnummer: 02821-582002 bleiben. Die Beratungszeiten und andere Informationen sind auf der Homepage www.hafen-der-hoffnung.de angegeben.
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