Kreispolizei Mettmann bittet um Zeugenhinweise für Einbrüche im Kreisgebiet
Einbrüche in Langenfeld und Monheim

Einbrüche wurden am Montag, 4. Oktober, in den Städten Langenfeld und Monheim entdeckt und angezeigt.
  • Einbrüche wurden am Montag, 4. Oktober, in den Städten Langenfeld und Monheim entdeckt und angezeigt.
  • Foto: Symbolfoto zur Verfügung gestellt von: LK Moers
  • hochgeladen von Helena Pieper

Folgende Einbrüche wurden am Montag, 4. Oktober, entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die nachfolgenden Städte Langenfeld und Monheim.

In Langenfeld kam es am Montag, 4. Oktober, an der Kleiststraße zu einem Einbruch in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen hebelte der Täter im Zeitraum zwischen 11.30 und 13.15 Uhr die Wohnungstür im zweiten Obergeschoss gewaltsam auf.

Anschließend wurde die Wohnung nach Wertgegenständen durchsucht. Bei ihren Ermittlungen vor Ort stellte die Polizei fest, dass ein weiterer Bewohner des Hauses gegen 12.30 Uhr einen lauten Knall aus dem Hausflur vernommen hatte. Ob das Geräusch etwas mit dem Einbruch zu tun hat, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Was entwendet wurde, steht aktuell noch nicht fest.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173/288-6310, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110.

Astrid-Lindgren-Schule in Monheim

Bislang noch unbekannte Täter haben sich am vergangenen Wochenende, im Zeitraum von Freitagnachmittag, 1. Oktober, bis Montagmorgen, 4. Oktober, unberechtigterweise Zugang in das Sekretariat der Astrid-Lindgren-Schule an der Krischerstraße in Monheim am Rhein verschafft.

Die Täter durchwühlten mehrere Schränke und entwendeten mehr als 5.000 Euro Bargeld (Büchergeld) sowie eine Musikbox und mehrere Schlüssel. Die alarmierte Polizei konnte bei Ermittlungen vor Ort keine Auf- oder Einbruchspuren feststellen. Konkrete Hinweise auf mögliche Tatverdächtige ergaben sich bislang nicht - die Ermittlungen dauern an.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110.

Hinweise und Tipps der Polizei

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Einbruchschutz:

  • Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen den Schlüssel stecken.
  • Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich beispielsweise bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können, denn: Einbrecher kennen jedes Versteck.
  • Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie unverzüglich den Schließzylinder aus.
  • Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren, auch wenn Sie nur kurz weggehen - denn gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen.
  • Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da.
  • Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden.
  • Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie beispielsweise mit massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern lassen.
  • Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushüter" bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig betätigen.
  • Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter.
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc.
  • Lassen Sie Wertsachen nicht offen zu Hause herumliegen.
  • Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.) eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende Gegenstände.
  • Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (beispielsweise Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie nur selten brauchen, bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf.
  • Wenn Sie diese wertvollen Dinge im Haus behalten möchten, bringen Sie sie in einem geprüften Wertbehältnis (beispielsweise Tresor) unter.

Kampagne "Riegel vor"

Mit der Kampagne "Riegel vor" gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit hohen Zahlen beim Einbruch. Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter.

Die Polizei möchte nicht, dass man Opfer wird und möchte daher gemeinsam mit den Bürgern dem Einbrecher einen Riegel vorschieben!

Hinweise von den Bürgern zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für die Polizei wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl der Hinweise aus der Bevölkerung.

Auf gute Nachbarschaft!

Auf gute Nachbarschaft! Achten sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen "nebenan". Alarmieren sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

Lassen sie sich zum eigenen Schutz von ihrer Polizei beraten. Informationen zur Sicherung ihres Hauses oder ihrer Wohnung und über geeignete Wertbehältnisse erhalten sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann unter Telefon 02104/9827777. Diese informiert sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten Einbruch hemmenden Produkten sowie zu Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können.

Übrigens: Neue oder verbesserte Türen, das Nachrüsten von Fenstern, Gittern oder Rollläden - Maßnahmen, die allein oder zusätzlich dem Einbruchsschutz dienen, werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der NRW-Bank gefördert.

"Zuhause sicher"

Weitere Beratung finden sich auch im polizeilichen Netzwerk "Zuhause sicher" unter: https://www.zuhause-sicher.de/

Autor:

Helena Pieper aus Wesel

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