Ausstellung auf dem Gelände der LVR . zusammen mit dem Kunstverein Langenfeld

Förderverein der LVR-Klinik-Langenfeld

Guten Zusammenarbeit mit dem Kunstverein fortsetzen – In 2012 Zeichen setzen

Am Sonntag, den 02.05.2012 wurde auf dem Gelände der LVR-Klinik Langenfeld in Anwesenheit von mehr als 100 Besucher/-innen und den beteiligten Künstler und Künstlerinnen die Ausstellung unter dem Titel „ Raum, Zeit, Stille“ eröffnet.

Wir haben uns gut vor einem Halbjahr entschieden eine Erfolgsgeschichte, die etwas mehr als 10 Jahre zurückliegende Ausstellung, zusammen mit dem Kunstverein zu wiederholen. Mit der Kunst im öffentlichen Raum, hier auf dem Gelände der LVR-Klinik, geben wir Künstlerinnen und Künstlern des Kunstvereins die Chance, sich einem breiten Publikum zu präsentieren und andererseits wollen wir das Klinikgelände wieder vielen Kunstinteressierten aber auch Leuten, die das Gelände vielleicht nur von außen kennen, zugänglich machen.

Auch bei dieser Ausstellung beziehen die Künstlerinnen und Künstler das Gelände mit in das jeweilige Kunstwerk ein. Das ist die große Herausforderung an die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, die auf dem Gelände die Kunstwerke installiert haben.

Der Titel „Raum, Zeit, Stille“ passt sowohl für den Ort als auch für die hier geleistete Arbeit. Hier gilt es Raum zu schaffen für neue Wege von Behandlungsmethoden, sich Zeit zu nehmen für die einzelnen Schicksale der Patienten und auch mal inne zu halten und sich selber und sein eigenes Handeln zu reflektieren. das gilt im übertragenen Sinne auch für unser eigenes Handeln.
Die Künstlerinnen und Künstler haben sich diesen Herausforderungen gestellt und der Förderverein freut sich, das Ergebnis präsentieren zu können. Die Ausstellung hätte aber bei allem Engagement aller Beteiligten nicht realisiert werden können, wenn nicht die Stadtsparkasse Langenfeld mit einer großzügigen Spende uns unterstützt hätte. Ganz besonderer gilt dabei unser Dank Herrn Sparkassendirektor Dirk Abel.

Finanzielle Unterstützung ist ein wichtiges Stichwort bezogen auf das zweite Großprojekt, was den Förderverein beschäftigt und ganz besonders am Herzen liegt. Den Erhalt und die Renovierung der Kirche auf dem Gelände. Der Förderverein will verhindern, dass die Kirche – ähnlich wie die Friedhofskapelle – irgendwann in absehbarer Zeit nicht mehr zu retten sein wird und will erreichen, dass mit baulichen Maßnahmen von außen die Kirche so hergerichtet wird, dass der Erhalt mittelfristig gesichert ist. Dafür ist neben Geld auch die Erkenntnis des Denkmalschutzes notwendig, dass kleinere Veränderungen an der Außenfassade notwendig sind, um das Gebäude zu erhalten. Der Denkmalschutz tut sich da noch sehr schwer. Hier würden uns über Unterstützung der Damen und Herren aus dem politischen Raum freuen, die hier Einfluss nehmen können. Eine große Komplettsanierung geht deutlich in den sechsstelligen Bereich und ist vom Förderverein alleine nicht zu stemmen. Die beiden die Kirchen nutzenden Konfessionen können uns finanziell nicht helfen.
Sofern die Kosten und Maßnahmen ermittelt sind und sich in einem realistischen Rahmen befinden, beabsichtigt der Förderverein mit Unterstützung des Bürgermeisters
Frank Schneider eine Bausteinaktion ins Leben zu rufen. Der Förderverein steht in den Startlöchern.

Aber der Förderverein unterstützt auch Projekte im Klinikbereich. So das Projekt EX-IN, dass auf der Überzeugung basiert, dass Menschen, die psychische Krisen wie eine Depression durchlebt haben, ihre Erfahrungen an aktuell Erkrankte weitergeben. Mit diesem Gesprächskreis wird die Chance geboten einmal ein Netzwerk aufzubauen und auch den Austausch anzubieten sowie die Möglichkeit erhalten, dass sich Patienten mit Psychiatrie-Erfahrenen im Gespräch austauschen und so unterschiedliche Wege zur Heilung kennenlernen. Hier hat der Förderverein erst mal für ein Jahr die Kosten für diese Gesprächsrunden übernommen.

Gerne würde der Förderverein noch mal vielleicht in 2014 eine Aktion wie der Tag des Wassers durchführen. Hier stecken die Überlegungen noch in den Anfängen.

• Der Förderverein hofft mit seinen Aktivitäten die wichtige Arbeit der Klinik in der Bevölkerung bekannter zu machen und die Akzeptanz weiter zu erhöhen sowie die Klinik zu öffnen und in ihrem Zustand zu erhalten.

Autor:

Rolf D. Gassen aus Langenfeld (Rheinland)

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