Internationale Gäste beim Bildhauersymposium in Langenfeld: Interessierte können bei der Entstehung eines Kunstwerks dabei sein

Nahmen am Internationalen Bildhauersymposium teil:  Elke Tenderich Veith, Tadeusz Biniewisz, Dieter Braschoss, Roland de Jong Orlando, Beate Domdey-Fehlau, Karl Heinz Pohlmann, Alexander Beck (hintere Reihe v.l.) sowie Marko Clovek, Ping Qui, Carmel Doherty, Felix Fehlau und Marbert Fritsch (vordere Reihe v.l.). ^Foto: Michael de Clerque
  • Nahmen am Internationalen Bildhauersymposium teil: Elke Tenderich Veith, Tadeusz Biniewisz, Dieter Braschoss, Roland de Jong Orlando, Beate Domdey-Fehlau, Karl Heinz Pohlmann, Alexander Beck (hintere Reihe v.l.) sowie Marko Clovek, Ping Qui, Carmel Doherty, Felix Fehlau und Marbert Fritsch (vordere Reihe v.l.). ^Foto: Michael de Clerque
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In dieser Woche begrüßte der stellvertretende Bürgermeister Dieter Braschoss Künstler aus sechs Ländern, die auf Einladung des Kunstvereins am 5. Internationalen Bildhauersymposium teilnehmen. Seit Montag arbeiten sie im öffentlichen Raum, so dass der Besucher das Entstehen des Kunstwerkes beobachten kann. Am morgigen Sonntag, 8. Juli, um 16 Uhr werden die fertigen Arbeiten vorgestellt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Empfang im Rathaus

Bei einem kleinen Empfang im Rathaus zitierte Braschoss den Künstler Otto Herbert Hajek mit dem Gedanken „Kunst stiftet Gemeinschaft“. Und genau dies sei es, das die internationalen Gäste gemeinsam mit den vielen ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern des Kunstvereins in unserer Stadt schaffen.

Mit Künstlern ins Gespräch kommen

Gemeinschaft wird denn auch nicht nur innerhalb der Künstlergruppe groß geschrieben. Vielmehr nutzen viele Bürger, darunter auch Schulklassen, die Gelegenheit, am Schaffensprozess der Künstler teilzunehmen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, das sich oft nicht nur auf die Kunst beschränkt sondern auch Aspekte der jeweiligen Heimatländer betrifft.

"Rettet die Kunst"

Tadeusz Biniewisz, Polen, nennt seine Arbeit, deren Grundlage ein „zerbrochener“ Krug ist, aus dem etwas Neues entsteht, „rettet die Kunst“. Carmel Doherty, Irland, arbeitet an zwei Holzplastiken. Beide Künstler kommen aus Langenfelds Partnerstädten.
Ein Netzwerk der 2. Vorsitzenden Weiqun Peper-Liu führte zu der chinesischen Künstlerin Ping Qiu. Sie lobte die offene Atmosphäre der Stadt und die Tatsache, dass die Langenfelder Künstlerkollegen das Symposium so professionell ausrichten.

Werk aus einem Alabasterstein 

Der jüngste Künstler Marko Clovek kommt aus Pula, Kroatien. Ihm steht Karl Heinz Pohlmann zur Seite, der ihm auch einen Alabasterstein besorgt hat. „Es ist ein wundervoller Stein“ schwärmt Clovek, „ich freue mich, dass ich daraus mein Kunstwerk machen darf.“

Geometrischer Welle.

Der Niederländer Roland de Jong Orlando fand sein Material bei der Langenfelder Firma Dücker, die ihm den Stahl auch gleich in die benötigte Form schnitt. Daraus entsteht eine Art geometrischer „Welle“.

Schulklasse des KAG mit dabei

Eine Schulklasse des Konrad-Adenauer-Gymnasiums mit Kunstlehrerin Alessa Nitsch ist Teil des Projektes von Marbod Fritsch aus Bregenz. Der Konzeptkünstler hat mit den Schülern gemeinsam ein Thema erarbeitet, das auf einzelne Wörter reduziert wurde. Diese sind nun auf der Zuwegung zum Kunstverein zu lesen, regen zum Nachdenken an und werden auch noch später an das 5. Internationale Bildhauersymposium erinnern. Das wurde ermöglicht durch viele Mitglieder des Kunstvereins sowie die Bürgerstiftung der Stadt-Sparkasse Langenfeld, der Verein FöneK sowie dem Langenfelder Partnerschaftskommitee und KOMMIT im Rahmen des Österreichjahres.

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