Ob das gut geht ?
Bayers Aktienkurs auf Talfahrt !

Von Seiten der Politik versucht man in NRW zu beschwichtigen, keine Panik, auch wenn Bayer in den USA durch ein Laiengericht  zu weiteren 2 Milliarden Dollar Entschädigung verdonnert wurde. Die Kläger hatten ebenfalls wie weitere, nun mittlerweile 13.000 Geschädigte Klage erhoben und obsiegten. Man geht davon aus, wenn der Prozess in die nächste Runde geht und diesmal wohl Berufsrichter urteilen, die Angelegenheit für Bayer eine günstige Wende nimmt.

So wie es jetzt läuft, hat der Aktienkurs des nunmehr weltgrößten Agrarproduzenten für genetisch verändertes Saatgut und Unkrautvernichter eine dramatische Talfahrt erlebt. Der Bayer Konzern mit der aufgekauften Firma Mosanto aus den USA  ist noch nicht mal den Betrag wert, die er für den Kauf hingelegt hatte.

Der Drahtzieher für den Deal war im Hintergrund Aufsichtsratschef Wenning, der den Vorstandsvorsitzenden Baumann zum Kauf animierte. Das dabei der Unkrautvernichter nicht unproblematisch war und im Verdacht stand, Krebs zu erzeugen, war nicht unbekannt, es gab Gutachten , die sahen darin ein latentes Risiko. 

Aber Bayer kaufte. Durch das neue Firmenkonsortium hoffte man, für eine feindliche Übernahme zukünftig gewappnet zu sein.

Das sieht nun anderes aus, da der Tiefstand des Aktienkurses sich nicht abzeichnet, die zu erwartenden Streitigkeiten vor Gericht werden den Ruf des Unternehmens weiter schädigen und es könnte sein, das die Kläger recht bekommen.

Im weiteren Streitfall dürften die Gutachten der Streitparteien weniger zählen, das Gericht wird ein neutrales Gutachten anfordern, wenn die Fakten auseinander liegen - und das kann  dauern. Für das Marketing eigentlich eine miese Geschäftsgrundlage und für den Aktienabstieg ein guter Nährboden.

Für den Aussenstehenden stellt sich, wie auch für die kritische Presse die Frage, warum schob man Bedenken beiseite und schloss den Deal ab ? Hielt sich hier jemand für besonders klug ?

Gibt es da noch Klügere, die Bayer hereingelegt haben ? Es ist doch merkwürdig, das nach dem Deal, als die Tinte der Unterschriften gerade getrocknet waren, eine Klagewelle begann !

Wie auch immer, die  Hauptschuld an dem Desaster trägt der ehemalige kaufmännische Lehrling Wenning, der sich von diesem Stuhl zum Konzernchef und Aufsichtsratsvorsitzenden hochgerappelt hat.

Auch aus Langenfelder Sicht muss man besorgt sein, viele Bürger arbeiten in Leverkusen oder Dormagen und sorgen sich um den Arbeitsplatz, der nun auf der Kippe stehen könnte, da der Konzern hier mit der Sense angreift, um den Aktienkurs zu retten.

Mal sehen, wann einige  Großfinanziers ein Angebot machen, das man nicht ablehnen kann !

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