Verkehrswende jetzt
Der neue Rat muss das Mobilitätskonzept dringend voranbringen

Der Beschluss, ein umfassendes Mobilitätskonzept für Langenfeld aufzustellen, liegt jetzt bereits fast drei Jahre zurück. Viel geschehen ist seitdem nicht. Mehr als zwei Jahre haben die beauftragten Gutachter gebraucht, um einige dürre Fakten zusammenzutragen und Corona bedingt ist die Öffentlichkeitsbeteiligung, die für dieses Frühjahr geplant war, nun im Verkehrsausschuss auf den Herbst verschoben worden. Angesichts der zunehmenden Verkehrs- und Umweltprobleme, die mit dem Thema Mobilität verbunden sind, wollen immer mehr Menschen hier endlich vernünftige Lösungen sehen. Und sie haben recht mit dieser steigenden Ungeduld. Allein im letzten Verkehrsausschuss gab es vier Bürgeranregungen zum Thema Verkehrsberuhigung in den Wohnstraßen, bei denen die Verwaltung beauftragt wurde, eine Bewertung vorzunehmen und Maßnahmen vorzuschlagen.

Das Mobilitätskonzept muss nach der Bürgerbeteiligung zügig in konkrete Maßnahmen münden, so die Forderung der Langenfelder GRÜNEN. Ihrer Ansicht nach zeichnen sich die wichtigen Aufgabenstellungen schon ab: Der Busverkehr muss verbessert werden, eine sichere und gut ausgebaute Fahrradinfrastruktur muss her, die Schulwege müssen sicherer und die gefahrenen Geschwindigkeiten beim motorisierten Verkehr müssen im Stadtgebiet gesenkt werden.

Außerdem sollte man überlegen, Abschnitte bisheriger Bundes- oder Landesstraßen in die städtische Baulast zu übernehmen. Monheim setzt das erfolgreich um, denn damit gelingt es, in einer Stadt selbst bestimmt neue Verkehrsprojekte umzusetzen, ohne durch Straßen.NRW ausgebremst zu werden. Ich denke dabei an Ausbau und Unterhalt von Fahrradwegen, den radfreundlichen Umbau von Kreuzungen in Langenfeld oder etwa die Erschließung des Baugebietes an der Opladener Straße, die eben nicht über den Angerweg erfolgen sollte.

Autor:

Günter Herweg aus Langenfeld (Rheinland)

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