"Grobes Foul" im Langenfelder Rathaus ?
Ein Bürgermeister mit anstössigen Marketingideen !

Heute war aus der Presse zu entnehmen, dass der Langenfelder Bürgermeister  bei seinen Kollegen negativ aufgefallen war. Beliebt ist er jedenfalls im Moment bei seinen Bürgern, die über Grundeigentum verfügen. Herr Schneider setzte vor Tagen eine Senkung der Grundsteuer durch. Das schafft Pluspunke in der Planung um eine weitere Amtsperiode, die 2020 ansteht.

Wer genauer hinsieht, dem dürfte der Leerstand in der Langenfelder Shoppingzone aufgefallen sein, aber auch die neuen Industriegebiete verfügen schon seit längerem über ungenutzte Bauflächen, auf denen Firmengebäude stehen könnten.

Da muss also Abhilfe geschaffen werden und aus dem Rathaus wurden neue Marketingideen umgesetzt. Man kann ja noch hinnehmen, dass auf Langenfelder  Gebiet großflächige Werbeplakate aufgestellt wurden, wie vorteilhaft es sein kann, hier eine Firma anzusiedeln. Nun aber wurde die Operation mit der Werbetrommel aggressiver durchgeführt, gezielt wurden Firmen im Ruhrgebiet angeschrieben und auf das neue Dumping - Angebot in Langenfeld hingewiesen, dass man eine Senkung der Gewerbesteuer betrieben hatte, mit der man hier als Unternehmer Knete sparen  kann.

Prompt kam dann aus Gelsenkirchen Protest. Auch auch von der Landesebene der Kommunen betrachtete man die Vorgehensweise von Schneider und Kollegen als "Foul". 
Schneider rechtfertigte seine Vorgehensweise mit der Truppe seiner Wirtschaftsförderer damit, das Wettbewerb verpflichtet und er ja nur ausserhalb des Kreises Mettmann auf "Raubzug" ausgezogen war.

Nun ist ja gerade das Ruhrgebiet eine mittlerweile strukturschwache Region geworden, in der die Arbeitslosigkeit höher ist und man über jeden Arbeitsplatz dankbar sein kann.
Verständlich, dass man empört sein muss, wenn in dieser Stadt solche Schreiben auftauchen. Als Langenfelder muss man sich eigentlich schämen !

Ist die Solidarität wenn es um Wettbewerb geht, nur auf den Kreis Mettman beschränkt oder betrifft es nicht den gesamten Bereich der Bundesrepublik ? 
In Langenfeld versucht man nun in Kopiermanier dem Vorbild von Monheim zu folgen. Eine derartige krasse Absenkung der Gewerbesteuer müßte eigentlich per Bundesgesetz unterbunden werden, da es nicht seriös ist , sondern zuerst verdeckt subventioniert wird.

Man darf man gespannt sein, ob die Langenfelder SPD, die schon traumatisch in ihrer Oppositionsrolle verharrt  und auf einen Amtswechsel im Rathaus hofft, klärende Worte findet ! Es wäre eine Möglichkeit, mal wieder alte Werte zu deklarieren, da nicht alle Langenfelder dem Herrn Schneider Beifall klatschen werden  !

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