Schneider zieht im Ausschuss die Notbremse beim Bauvorhaben des Bauvereins an der Richrather Straße und folgt damit der Aufforderung der B/G/L

Überraschend deutliche Worte fand Bürgermeister Frank Schneider auf der Sitzung des Planungs-Ausschusses am Donnerstag, 22.02.2018:

Schneider räumte ein, das es ein "Fehler" war, die massiv erweiterten Baupläne auf der Bürgeranhörung vorzustellen und gestand auch persönliche "Versäumnisse" ein.
"Das waren sehr deutliche und ehrliche Worte vom Bürgermeister. Respekt für diese Klarstellung!", erklärt Gerold Wenzens von der B/G/L-Fraktion.

Die B/G/L hatte den Bürgermeister bereits im letzten Oktober in einem offenen Brief aufgefordert, das umstrittene Verfahren zu stoppen.
"Es wäre natürlich besser gewesen, der Bürgermeister wäre direkt im Oktober unserer Aufforderung nachgekommen. Dann hätten sich alle Beteiligten viel Ärger ersparen können. Aber besser spät als nie", so Wenzens.

Der Bebauungsplan an der Richrather Straße soll nun deutlich abgespeckt und das Verfahren neu aufgerollt werden. Die B/G/L sieht die Bebauung an der Stelle "grundsätzlich kritisch", will aber erst einmal abwarten, bis die neuen Pläne vorgestellt werden und diese dann bewerten.

In der Sitzung des Planungs-Ausschusses erklärte der Bürgermeister auch, dass bei dem seit Jahren brach liegende Grundstücks des Bauvereins an der Königsberger-Straße neue Ideen für eine zeitnahe Bebauung diskutiert werden. "Das wäre gut. Denn wir brauchen dringend zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum", begrüßt Gerold Wenzens von der B/G/L.

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