Zweite Gesamtschule in Langenfeld

Zweite Gesamtschule für Langenfeld

Schulstrukturdiskussionen gehören zum politischen Alltag.

Wer die gegenwärtige Diskussion um eine neue Schulform in Langenfeld verfolgt, wird an die Auseinandersetzungen für eine „kooperative Gesamtschule“ als Zwischenstadium zu einer „integrierten Gesamtschule“ vor ca. 30 Jahren erinnert.

Vor 30 Jahren gab es in Nordrhein-Westfalen das bis heute einzige erfolgreiche Volksbegehren. Damals durchkreuzten die Bürgerinnen und Bürger die Pläne der SPD/FDP-Landesregierung für eine kooperative Gesamtschule. Dies führte zum Rücktritt des damaligen Ministerpräsidenten Heinz Kühn.

Die Begrifflichkeiten der Argumente für eine neue Schulform waren damals wie heute die gleichen. Selbstverständlichkeiten werden mit wohlklingenden Formulierungen zu Papier gebracht. Der pädagogische Auftrag wird mit einer Unzahl von Lerninhalten überfrachtet; dies ist schließlich nicht zu leisten.

Die Texte zur Begründung der neuen? Schulform lesen sich gut und unterstreichen den notwendigen Reformwillen. Die tatsächliche Frage aber lautet: Was verbirgt sich tatsächlich hinter der neuen „Prisma-Schule“. Für mich ist sie die zweite Gesamtschule in Langenfeld, so wie sie von großen Teilen der Mitglieder des Langenfelder Rates auch gesehen wird!

Wenn gesagt wird, dass die neue „Prisma-Schule“ nur der Organisationsform nach eine „Gesamtschule“ sei, muss darauf hingewiesen werden, dass jede Organisationsform ein stabiles System zur Erreichung ganz bestimmter Ziele darstellt und somit von den Inhalten nicht zu trennen ist.

Die Befürworter einer zweiten Gesamtschule in Langenfeld haben letztendlich ihr Ziel erreicht.

• Es ist Vorsicht geboten, dass diese Reform nicht das gegliederte Schulwesen als auch den verfassungsrechtlichen Anspruch der Eltern auf die Mitgestaltung der Erziehung ihrer Kinder auf Zeit beseitigen.

Rolf D. Gassen

Autor:

Rolf D. Gassen aus Langenfeld (Rheinland)

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