Der Grill

Ich werde hier erst einmal kein Rezept reinstellen sondern ganz von vorne anfangen.
Als erstes brauchen wir eine „Feuerstelle“. Normalerweise fängt man mit einem stinknormalen Grill an. Es gibt ihn für unter 10 € bei OPI aber auch das Luxusmodel für einige tausend Euro ist zu haben. Egal für was du dich entscheidest er muss unbedingt standfest sein und das Rost sollte höhenverstellbar sein. Wer einen Säulengrill aussucht ist an der richtigen Adresse.

Der Kugelgrill ist ideal zum indirekten Grillen. Im unteren Teil der Kugel ist links und rechts die Feuerstelle und in die Mitte kommt das Grillgut. Deckel drauf und fertig. Er ähnelt in der Grillweise in etwa dem Smoker.

Beim Smoker sind die Feuerstelle und der Garraum getrennt. Auf der einen Seite ist die Seitliche Feuerbox, im Idealfall mit einer Tür und einer Regelung zur Luftzufuhr. Daneben etwas höher die Pitbox in der das Grilgut kommt. Am Ende der Pitbox befindet sich ein Kamin mit Schieber der auch wieder der Luftzufur und so der Temperatur Steuerung dient. Im Smoker wird in der Regel nach der Niedergarmethode (NGM) gegart. Bei Temperaturen zwischen 100 und 120 °C gart das Fleisch meistens mehrere Stunden was zur Folge hat das es saftig und zart wird. Typisch für Fleisch aus dem Smoker ist der rote Ring im Fleisch dem Smokerring. Bei dieser Methode habe ich schon eine alte Ochsenbrust mit einem hohen Fettanteil butterzart bekommen. Die Wandstärke sollte nach Möglichkeit mindestens 4 mm betragen damit er beim Öffnen nicht zu viel an Temperatur verliert. Er ist ab ca. 700 € zu haben.
Ein Komodo, oder Green Egg, ist ein Keramikgill der extrem wenig Kohle zum heizen braucht dafür aber umso mehr für die Anschaffung. Je nach Größe ab gut 1000 €.
Der BBQ-Grill ähnelt einer Tonne. Unten in der Tonne wird das Feuer entfacht und darüber auf dem Rost das Fleisch, beigeschlossenem Deckel, gegart. Die wandstärke sollte wie bei dem Smoker sein und er ist für ca. 300 € zu haben.

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal einen Grill gesehen der mit Pellets betrieben wird. Er sieht dem BBQ Grill ähnlich nur das er auf einer Seite einen Behälter für die Pellets hat. Der Pelletsgrill benötigt zum Betrieb eine Stromquelle die den Vortrieb der Pellets und der Temperatursteuerung übernimmt. Er soll in ca. 120 Minuten Betriebstemperatur haben, je nach Hitzegrad. Der von mir gesehene hatte einen Temperaturbereich von 85 bis 350°C und sollte ab ca. 1000 € kosten, nach oben natürlich kaum Grenzen gesetzt, je nach Größe.

Dazu kommen noch Elektro- und Gasgrill die ich hier aber nicht kommentieren möchte da sie in der Bedienung ähnlich einem Kohlegrill sind.

Autor:

Siggi Becker aus Langenfeld (Rheinland)

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