Gemütlicher Handwerkermarkt lenkt vom miesen Wetter ab

Am Stand der WFB Werkstätten fiel die Entscheidung manchmal schwer.
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Langenfeld. Zum 4. Mal fand am vergangenen Samstag in der WFB Langenfeld Lise-Meitner-Str. ein adventlicher Handwerkermarkt statt und war auch dieses Mal wieder sehr gut besucht. Neben selbstgemachten Honigen, Marmeladen oder Likören wurden viele Handarbeiten aus Wolle und Stoff und sowie andere (kunst-) handwerkliche Dinge wie Schmuck, Grußkarten und adventliche Dekorationsartikel angeboten. Außerdem konnte man einigen Ausstellern über die Schulter schauen: ein Drechsler war in Aktion zu erleben und vier Spinnerinnen konnte man beim Spinnen zuschauen. Am Stand der WFB Werkstätten gab es Eigenprodukte aus Holz wie Vogelhäuser und Nistkästen, dazu Stoffarbeiten, Schlüsselanhänger aus Filz und vieles mehr. An einem Bastelstand, betreut von den WFB-Gruppenleitern Christoph Müller und Julia Fritz, konnte man unter Anleitung selber einen Traumfänger oder ein Schattenlicht basteln.
Schon vor dem Eingang wurde man mit herzhafter Räuberpfanne oder Grillgut versorgt. "Sonst standen wir etwas verloren im Hof und viele haben uns nicht gefunden. In diesem Jahr sollte uns eigentlich keiner übersehen", meinte 'WFB-Grillmeister' Heinrich Kremer. Kaffee, Kuchen, Crêpes und kalte Getränke wurden in gemütlicher Atmosphäre in der Kantine dargeboten. Viele Helfer der WFB Werkstatt waren bei der Kuchenausgabe und der Bewirtung aktiv.
Für die musikalische und tänzerische Live-Unterhaltung sorgten gegen 12 Uhr das 'Mäusenest' von der Musikfrühförderung Hilden, um 13 Uhr zeigten die 'Tanzmäuse' der WFB Lise-Meitner-Straße ihre einstudierten Tänze und um 14 Uhr spielte 'Friday', die integrative Band der Musikschule. Als Überraschung gab es um 15 Uhr einen Drachentanz mit einem chinesischen Stabdrachen.
Die Eigenprodukte der WFB werden im Berufsbildungsbereich der Werkstatt von jungen Menschen mit einer geistigen Behinderung gefertigt, wo sie eine zweijährige Ausbildung erhalten. "Grundsätzlich kann jede/r mit einer Behinderung, die es ihr/ihm nicht erlaubt, einen 'normalen' Beruf zu erlernen und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu arbeiten, auf Antrag in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten, wenn er/sie das möchte und die Voraussetzungen erfüllt," informierte WFB-Geschäftsführer Klaus Przybilla auf Nachfrage, der am Nachmittag einen Rundgang über den Handwerkermarkt machte. Ansprechpartner fände man auf der Internetseite www.wfbme.de.

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