Das Konrad-Adenauer-Gymnasium in Langenfeld startete Weltraummission
Besonderes Schulprojekt

Schüler des KAG ließen auf dem Schulgelände einen Forschungsballon für einen Flug in die Stratosphäre bis in 36 Kilometer Höhe starten.
  • Schüler des KAG ließen auf dem Schulgelände einen Forschungsballon für einen Flug in die Stratosphäre bis in 36 Kilometer Höhe starten.
  • Foto: Foto: Michael de Clerque
  • hochgeladen von Corinna Rath

Am Freitag vor einer Woche veranstalteten die Informatikkurse des Konrad-Adenauer-Gymnasiums unter der Leitung ihres Lehrers Herrn Schröer ein besonderes Schulprojekt: Um 11.30 Uhr startete ein mit Helium gefüllter Wetterballon, inklusive Messsonde und GPS-Sender mit diversen Sensoren und Kamera ausgestattet, vor den Augen der Schüler und Lehrer des Gymnasiums direkt auf dem Schulhof seinen Flug.

Durch das Helium im Wetterballon erreicht er eine maximale Flughöhe von etwa 36.000 Metern. Damit durchfliegt die Messsonde die Troposphäre und gelangt mit der dreifachen Höhe eines Flugzeugs in Reiseflughöhe bis weit in die Stratosphäre. Bei einer Flughöhe von etwa 36.000 Metern platzt der Ballon und fällt an einem Fallschirm zurück auf den Erdboden. Die aktuelle Position des Ballons wird dabei permanent über den GPS-Sender übermittelt, damit die Sonde an der Landeposition geborgen werden kann.

Schulprojekt der neunten Klassen 

Die beiden Informatikkurse der Klasse 9 hatten die Sonde für den Start vorbereitet, überwachten die GPS-Position des Ballons während des Fluges und bereiten anschließend die Messdaten so auf, dass sie leicht ausgewertet werden können. Zusätzlich wird die Flugkurve der Sonde dreidimensional im Programm Google Earth simuliert.
Der Kurs Fotografie der Klasse 9 begleitet den gesamten Ablauf von der Konstruktion über den Start auf dem Schulhof bis hin zur Bergung der Sonde. Ziel ist eine Fotoreportage zum Projekt „Stratosphärenflug“.
Der Kurs journalistisches Schreiben begleitet den Verlauf ebenso wie der Fotografie-Kurs, wobei der Schwerpunkt hier auf der journalistischen Aufarbeitung des Projekts in Form einer Reportage liegt. Auch die Schülerzeitung wird in der nächsten Ausgabe über das Projekt berichten.
Ermöglicht wird der Flug durch die Unterstützung des Fördervereins des KAG.

Autor:

Corinna Rath aus Hilden

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