Damen 2 teilen sich die Punkte
Landesliga: Sicherer Sieg der HSV-Damen 1 in Bottrop

Chefin in der HSV-Defensive, Hanneke Schnatenberg (im Vordergrund), beobachtet das Spiel ihrer Mannschaft aus der 4er-Kette heraus.
  • Chefin in der HSV-Defensive, Hanneke Schnatenberg (im Vordergrund), beobachtet das Spiel ihrer Mannschaft aus der 4er-Kette heraus.
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Beim SV Blau-Weiß Fuhlenbrock kamen die HSV-Damen-1 zu einem zu keiner Phase des Spiels gefährdeten und sehr souveränen 4:1 Auswärtssieg. Damen 2 teilen sich die Punkte.
Die weiteste Anreise zu einem Auswärtsspiel führte die Landesliga Fußballerinnen des HSV Langenfeld am letzten Sonntag in den Norden von Bottrop. Das Hinspiel auf der heimischen Burgstraße hatten die Langenfelderinnen gegen den SV BW Fuhlenbrock mit 2:0 für sich entscheiden können. Bei Aprilwetter mit Sonne, starkem Wind und immer wieder Regenschauern kam es zu einem Spiel, welches hauptsächlich in der Bottroper Hälfte stattfand. Es dauerte allerdings bis weit in die 1. Halbzeit hinein, bis die favorisierten Langenfelderinnen gegen die auf Platz 9 stehenden Bottroper in Führung gehen konnten. Es war ein schönes „one-touch-Kurzpassspiel“, das der HSV über die rechte Angriffsseite bis in den 16-Meterraum vortrug und von Stephanie Hutter zur 0:1 Führung aus zentraler Position aus etwa zwölf Metern abgeschlossen wurde (38. Minute). Das war auch der mit Abstand schönste Spielzug der gesamten Begegnung und die Bottroperinnen waren in dieser Situation völlig überfordert und zum Zuschauen verurteilt. Eine frühe Balleroberung des HSV direkt nach dem Wiederanstoß durch Fuhlenbrock führte zur 2:0 Führung für den HSV-Langenfeld durch Julia Keppner, die aus etwa 20 Metern halblinke Position abzog (39.). Nach diesem Doppelschlag war das Spiel eigentlich gelaufen und es ging so auch in die Pause.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Gäste aus Langenfeld da weiter, wo sie kurz vor dem Pausenpfiff aufhörten. Nach einem von der halblinken Außenseite geschlagenen Freistoß war es Kimberly Northcote, welche den Ball aus ganz kurzer Distanz zum 3:0 über die Torlinie drückte (49.). Der Gegentreffer zum 1:3 für die Gastgeberinnen änderte nichts daran, dass die Langenfelderinnen das Spiel nicht mehr aus der Hand gaben. Auch wenn die Gastgeberinnen versuchten, mit Kontern oder langen Bällen noch Nadelstiche zu setzen, behielt der HSV vor allem auch Dank der stabilen Defensive um Abwehrchefin Hanneke Schnatenberg das Match fest im Griff. Keppner war es, die zentral geschickt wurde, alleine auf die Torfrau zulief und den Ball mit ihrem zweiten Treffer des Spiels den 4:1 Endstand markierte (74.).
Mit diesem Sieg verbesserten sich die Fußballerinnen des HSV Langenfeld in ihrer ersten Landesligasaison vorläufig auf den 3. Tabellenplatz und überholten den an diesem Spieltag spielfreien SV Rosellen. HSV-Trainer Volker Bochnia: „Im Großen und Ganzen sind wir mit dem dritten Sieg in Folge sehr zufrieden. Die Formdelle mit nur 2 Siegen und 3 Unentschieden aus 8 Spielen im Winter haben wir überwunden und uns im oberen Drittel der Tabelle festgesetzt.“ Der HSV Langenfeld liegt mit 5 Punkten Rückstand auf TuSA Düsseldorf auf Platz 3, hat aber ein Spiel mehr absolviert. „Auch am Spielverlauf gibt es nicht viel auszusetzen, einzig die Torausbeute hätte größer sein müssen. So fehlte öfter der entscheidende letzte Pass und die Konsequenz vor dem Tor,“ so der HSV-Coach. Die Fußballerinnen des HSV Langenfeld haben am nächsten Sonntag spielfrei und beschließen ihre erste Landesligasaison danach mit zwei Auswärtsspielen, wobei sie das nächste Match am 19. Mai zum Spitzenreiter SSVg Velbert führt.
Zu einer Punkteteilung im Heimspiel gegen SG TSV Solingen reichte es für die Kreisligadamen. Die Führung durch Dana Buchheldt (66.) hatte nur 4 Minuten Bestand. Malin Kersenbrock brachte ihre Farben nach weiteren 5 Minuten erneut in Führung und als alle schon mit den drei Zählern rechneten, trafen die Gäste doch noch zum Ausgleich (90+2).
Am kommenden Sonntag steht jetzt das Spitzenduell gegen Britannia Solingen auf dem Plan.
Falls es am Ende für den aktuell Dritten doch noch einen Rang höher gehen soll, müssen auf dem Weyersberg alle drei Zähler geholt werden.

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