Frau mit vorgehaltener Schusswaffe überfallen - Polizei sucht Zeugen

Symbolgrafik: Kreispolizei Mettmann

Am frühen Dienstagmorgen des 9. Mai gegen 3.45 Uhr brachen mindestens vier bislang unbekannte Straftäter in die Industriehalle eines Unternehmens an der Friedrich-Krupp-Straße im Langenfelder Ortsteil Richrath ein. Dazu wurde ein Fenster in 2,5 Metern Höhe mit einer Leiter erklettert und als Einstieg genutzt.

Im Betrieb brachen die Einbrecher danach zwei Büros auf und durchsuchten sie.. Von den Büros gelangte man anschließend über ein Treppenhaus auch in die erste Etage des Gebäudes, in dem sich die Wohnung der Eigentümerin befindet. Die Einbrecher brachen die Wohnungstüre mit brachialer Gewalt auf und begaben sich sofort in das Schlafzimmer der 52-Jährigen. Unter Vorhalt einer Schusswaffe weckten vier maskierte Eindringlinge die Frau aus tiefem Schlaf und blendeten sie dabei mit mitgeführten Taschenlampen, um unerkannt zu bleiben.

Mit vorgehaltener Waffe wurde das geschockte Opfer zur Herausgabe von Bargeld genötigt. Dazu musste die Langenfelderin die Räuber auch in die Büros der Firma begleiten und dort gelagertes Firmengeld aushändigen. Mit einer Beute von mehreren zehntausend Euro flüchteten die vier maskierten Straftäter dann durch die Industriehalle und eine offenbar schon zuvor als Fluchtweg geöffnete Nebentür ins Freie. Sie entkamen danach in unbekannte Richtung. Hinweise auf ein bereitstehendes und genutztes Fluchtfahrzeug liegen bisher nicht vor.

Das vom Raubüberfall schwer geschockte, körperlich aber unversehrt gebliebene Opfer alarmierte sofort seine Nachbarschaft, die wiederum umgehend die Polizei informierte. Sofort nach bekannt werden der Tat veranlasste polizeiliche Fahndungsmaßnahmen nach tatverdächtigen Personen führten trotz großem Kräfteeinsatz leider nicht zu einem schnellen Erfolg.

Das Opfer kann die Räuber nur vage beschreiben:

- vier schwarz maskierte Männer,
- geschätzt zwischen 30 und 40 Jahren alt,
- insgesamt schwarz gekleidet,
- trugen schwarze Handschuhe und Gesichtsmaskierungen,
- ein Täter sprach Deutsch mit südosteuropäisch klingendem Akzent.

Bisher liegen der Langenfelder Polizei und dem bearbeitenden Kriminalkommissariat noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib der vier bewaffneten Räuber vor. Maßnahmen zur Spurensicherung am Tatort sowie weitere polizeiliche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen wurden veranlasst, ein Strafverfahren wegen Einbruch und Räuberischer Erpressung eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen und sonstigen Beobachtungen, die in einem Tatzusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen.

Autor:

Claudia Brück aus Düsseldorf

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