Langenfeld: Neues Gemeindezentrum

Das alte Pfarrhaus bleibt erhalten, wird jedoch von einem Teil seiner späteren Anbauten befreit.  Foto: de Clerque
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Es war ein langer Prozess von der Eröffnung des Verfahrens im August 2015 mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung über einen Architekten-Wettbewerb bis zur Optimierung der Planung und dem umfänglichen Baugenehmigungsverfahren, alles in enger Abstimmung mit dem Erzbistum in Köln. Endlich ist es soweit: Die Kirchengemeinde St. Josef und Martin beginnt mit dem Bau des neuen Begegnungszentrums in der Stadtmitte.

Am 12. September ist in der Fußgängerzone erster Spatenstich

Es ging – verkürzt beschrieben – in allen Phasen darum, die notwendig gewordenen strukturellen Veränderungen der Großgemeinde umzusetzen. Es galt zum einen die pastorale Grundidee „Kirche in der Stadt – Kirche für die Stadt“ zu beachten, zum anderen die städtebaulichen Absichten auf diesem exponierten Innenstadt-Grundstück. Dazu kamen die praktischen und organisatorischen Fragen im Hinblick auf ein auch in der Bauphase funktionierendes Pastoralbüro. Die anfänglich von den Projektverantwortlichen Guido Boes und Wolfgang Bender genannten Terminpläne (Baubeginn im Sommer 2017) waren auch mit Blick auf die vielfältigen Planungshürden wie Brandschutz, Denkmalschutz, Wärmedämmung nicht zu realisieren.

Baustellenschild informiert

Am Mittwoch, 12. September, um 11 Uhr, ist in Anwesenheit der Architekten, des Pfarrers, des Generalunternehmers Rotterdam und Vertretern des Kirchenvorstands und des Pfarrgemeinderates der symbolische erste Spatenstich neben der Pfarrkirche St. Josef. Vorher wird der Bauplatz gerodet; auf dem neu gestalteten Außengelände werden junge Bäume gepflanzt, um den alten Baumbestand langfristig zu ersetzen. Rechtzeitig zum Spatenstich wird ein großes Baustellenschild vor dem Pastoralbüro Infos und Darstellungen zum Bauwerk zeigen.

Mauereinfassung wird später abgerissen

Die bis September 2019 geplante Baumaßnahme mitten in der Innenstadt ist eine Herausforderung für alle Beteiligten, obwohl keine Tiefbauarbeiten notwendig sind. Die alte Mauereinfassung um das Baugelände bleibt während der Baumaßnahmen stehen und wird nach Fertigstellung abgerissen. Die Baustellenzufahrt erfolgt von der Josefstraße und wird mit einem kleineren Mauerdurchbruch vorbereitet.

Altes Pfarrhaus bleibt

Das alte Pfarrhaus bleibt erhalten, wird jedoch von einem Teil seiner späteren Anbauten befreit. Somit entsteht ein historisch ansehnlicher Wohnungsbau, der nach der Fertigstellung des neuen Gebäudes renoviert wird. Hier bleibt das Pastoralbüro bis zum Umzug in den neuen Verwaltungstrakt bestehen. Zum Ende der Baumaßnahmen wird der gesamte Außenbereich zwischen Kirche und den Neubauten als öffentliche Freifläche gestaltet.

Das alte Pfarrhaus bleibt erhalten, wird jedoch von einem Teil seiner späteren Anbauten befreit.  Foto: de Clerque
So soll das neue Gemeindezentrum St. Josef und Martin am Ende aussehen.

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