Preise für "Naturnahe Gärten" - Familie Weise an der Rheindorfer Straße gewinnt ersten Platz beim Wettbewer

Glückwunsch: Der erste Preis wurde der Gewinnerin Sabine Weise (2.v.r.) im Garten in der Rheindorfer Straße 189 von Verena Wagner (r.) überreicht. Im Hintergrund stehen die Zweit- und Drittplatzierten.
  • Glückwunsch: Der erste Preis wurde der Gewinnerin Sabine Weise (2.v.r.) im Garten in der Rheindorfer Straße 189 von Verena Wagner (r.) überreicht. Im Hintergrund stehen die Zweit- und Drittplatzierten.
  • Foto: Michael de Clerque
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Bereits im Februar und März wurde mit der Verteilung von 2.000 Tütchen Wildblumenmischung durch das Klimaschutzteam, die Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände Langenfeld sowie die Ortsgruppen des BUND und des NABU buchstäblich der Samen ausgebracht, der trotz des heißen und trockenen Sommers vielerorts in Langenfeld eine reiche Blütenpracht hervorgebracht hat. Außerdem wurde ein Wettbewerb ausgelobt, bei dem die naturnahsten Langenfelder Gärten gesucht wurden.

Fachkundige Jury

Eine fachkundige Jury hat in den letzten Wochen alle Bewerber-Gärten begutachtet und nun stehen die Gewinnergärten fest. Den ersten Preis erhält Sabine Weise in der Rheindorfer Straße 189, die mit ihrem Garten ein wahres Paradies für Mensch und Tier geschaffen hat. Die Langenfelderin mit dem grünen Daumen zog mit ihrer Familie in 2006 in das Haus an der Rheindorfer Straße und hat nach anstehenden Renovierungsarbeiten mit sehr viel Herzblut und Engagement über die Jahre einen Garten mit vielen Strukturen, und verschiedenen insektenfreundlichen Stauden geschaffen, so dass ein ganzjähriges Blütenangebot gewährleistet ist. Trotz der beständigen, leicht regulierenden Pflege wird der Natur viel Raum und Zeit gegeben, sich zu entwickeln.

Paradies für Mensch und Tier

Sabine Weise: „Es ist wunderbar zu sehen, mit welcher Kraft und Schönheit sich die Natur unser Fleckchen Erde erobert hat und welche Vielfalt sich in den paar Jahren seit 2006 in Flora und Fauna entwickelt hat. Allerdings hat die Natur ihre eigenen Regeln und manches, was ich gerne im Garten beheimatet hätte, hat sich bei uns nicht wohlgefühlt und ist wieder gegangen.
Dafür wächst nun aber an einigen Stellen, auch in den Ritzen der Pflastersteine, so manches andere Pflänzchen, welches durch verwehte Samen oder auch gezielte Aussaat zu uns gekommen ist. So sieht der Garten eigentlich jedes Jahr wieder anders aus und ich bin jetzt schon auf das nächste Frühjahr, meine persönliche Lieblingsjahreszeit, gespannt, wenn das Leben im Garten nach den langen Wintermonaten wieder erwacht.“
Über den zweiten Preis kann sich Petra Hecking freuen, die es geschafft hat, in ihrem kleinen Reihenhausgarten in den letzten Jahren eine Vielfalt heimischer Gehölze und Stauden anzusiedeln, die sicher ihresgleichen sucht.

Zwei dritte Plätze

Der dritte Platz wurde zweimal vergeben: Zum einen an Familie Schumann, die nach erfolgter Gartenberatung (ebenfalls im Rahmen des Langenfeld summt-Projektes kostenlos angeboten) innerhalb eines halben Jahres die kahle Gartenfläche ihres Reihenhausgartens in eine blühende Oase mit kleinem Teich sowie zahlreichen insektenfeundlichen Blüten- und Zierpflanzen verwandelt hat.
Ebenfalls über den dritten Platz kann sich auch Familie Schmitter freuen, die in ihrem großen Garten vielen heimischen Pflanzen Raum und Entwicklungsmöglichkeiten und damit der heimischen Tierwelt Nahrung und Lebensraum bietet.

Soderpreis ausgelobt

Ein Sonderpreis geht an Andrea Radke die sich sehr aktiv für die Erhaltung und Wiederansiedlung heimischer Tier- und Pflanzenarten engagiert.
Sie hat seit 2014 einen verwilderten Bahnstreifen in ein Biotop für Insekten, Vögel und Kleintiere verwandelt.Außerdem bietet sie Wildkräuter- und Bienen-Führungen an und vermittelt damit Anregungen für jeden Gartenfreund, im eigenen Garten etwas für den Artenschutz in Langenfeld zu tun.

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