In der Teestube der Lebenshilfe werden Menschen mit Behinderung liebevoll umsorgt.
Die Weihnachtsgeschichte stand im Mittelpunkt.

Die Besucher gruppieren sich um die fertige Krippe.
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Langenfeld. Singen ist in der Teestube der Lebenshilfe sehr beliebt. Vor allem zu Festen wie Weihnachten und Ostern wird viel gesungen. Und wenn dann die BeWo-Musikgruppe (Betreutes Wohnen) unter Leitung von Gabi Müller dazu musiziert, macht es besonders viel Freude.

Immer donnerstags von 16:00 bis 18:00 Uhr ist die Teestube der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung geöffnet. Dort werden sie von Heidrun Haagmans, Claudia Bierhoff, Kordula Eller, Susanne Brinkmann und Margit Brzoska-Hürter liebevoll umsorgt.

Es gibt Kaffee, Tee, Saft und Wasser zu trinken, etwas Obst dazu, und zu Weihnachten Stollen und Gebäck. Die Tische sind geschmückt mit Kerzen in Gläsern, kleinen roten Weihnachtssternen, Mandarinen, roten Servietten, verzierten Tannenzweigen kleinen Schoko-Weihnachtsmännern.

„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“, „Morgen, Kinder, wird’s was geben“, „Lasst uns froh und munter sein“, „O du fröhliche, o du selige, gnadenbringender Weihnachtszeit“, aber auch „In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei“ erklingt es im großen Gemeindesaal von St. Mariä Himmelfahrt, wo die Teestube ihr neues Domizil gefunden hat.

„Ich erzähle euch jetzt die Weihnachtsgeschichte, und Charlotte (Wittlich) stellt die einzelnen Figuren in die Krippe, bis alles vollzählig ist“, kündigt Claudia Bierhoff an. Das ist immer der Höhepunkt in der Teestuben-Weihnachtsfeier.
„Es war in einer Stadt mit dem Namen Nazareth, da lebte eine Frau, die hieß Maria, und ihr Mann, mit dem sie verlobt war, hieß Josef. In der Nacht erschien der Maria der Engel Gabriel und kündigte ihr an, dass sie bald ein Kind bekommen wird, den sie „Jesus“ nennen soll, das heißt „Der Retter“, begann Claudia Bierhoff zu erzählen. „Der Kaiser Augustus wollte, dass sich alle Leute registrieren lassen, und weil Josef in Bethlehem geboren war, machte er sich mit Maria auf den langen Weg dorthin.“

Charlotte Wittlich stellte je nach dem Fortgang der Geschichte zuerst Maria und Josef neben die Krippe, dann folgten der Engel, die Hirten mit ihren Schafen und zuletzt die drei Weisen aus dem Morgenland samt Kamel und Elefant.
Als Bierhoff geendet hat, liest Anne Hörhammer noch das Gedicht „Adventszeit“ vor und erhält dafür viel Beifall von ihren Mitbewohnern.

Mit vielen guten Wünschen werden die Gäste von Heidrun Haagmans verabschiedet. „Am 10. Januar sehen wir uns wieder.“

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