Bürger schützen
Festkomitee Langenfelder Karneval sagt Großveranstaltungen ab

Aufgrund der Unwägbarkeiten wird kommende Session keine Prinzenproklamation, kein Karnevalszug in der Stadtmitte, kein „Rathaussturm“, aber auch keine öffentlich organisierten (Groß-) Veranstaltungen des FLK stattfinden.
  • Aufgrund der Unwägbarkeiten wird kommende Session keine Prinzenproklamation, kein Karnevalszug in der Stadtmitte, kein „Rathaussturm“, aber auch keine öffentlich organisierten (Groß-) Veranstaltungen des FLK stattfinden.
  • Foto: Michael de Clerque
  • hochgeladen von Stefan Pollmanns

Der Vorsitzende des Festkommitees Langenfelder Karneval (FLK), Helmut Schoos, sowie der FLK-Präsident Hans-Werner Jansen haben sich am vergangenen Freitag getroffen, um vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie über die Aktivitäten in der Karnevalssession 2020/2021 zu beraten.

Bei diesem Gespräch haben sich die Beiden darauf geeinigt, dass aufgrund der Unwägbarkeiten keine Prinzenproklamation, kein Karnevalszug in der Stadtmitte, kein „Rathaussturm“, aber auch keine öffentlich organisierten (Groß-) Veranstaltungen des FLK stattfinden werden. Vereinsinterne Feierlichkeiten seien hiervon nicht betroffen. Welche Veranstaltungen in kleinerem Rahmen möglich sind, obliege den Organisatoren in den Vereinen selbst.

Gesundheitlicher Schutz

"Diese schwere Entscheidung haben wir getroffen, um den gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung während der Session, aber auch insbesondere an den jecken Tagen zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch nicht zu gefährden und auch die Zugteilnehmer zu schützen. Frohsinn und närrisches Treiben auf den Langenfelder Straßen in der kommenden Karnevalssession seien in der aktuellen Zeit weder vermittelbar noch verantwortungsbewusst, so Hans-Werner Jansen.
„Die Langenfelder Karnevalsvereine stellt die Corona-Pandemie auch vor große finanzielle Belastungen“, weiß der FLK-Präsident. Dies liege aber nicht am Verzicht von Veranstaltungen oder anderen Aktivitäten, sondern an der Tatsache, dass unter Pandemie-Bedingungen solche Formate in gewohnter Weise schlicht und einfach nicht zu verwirklichen sind. So wurde bereits der Karnevalsauftakt am 11.11. des Vereins der ehemaligen Prinzen- und Traditionspaare auf dem Galerieplatz abgesagt.

Heimatverein Postalia

Der Heimatverein Postalia verzichtet ebenfalls auf seine Mädchen- und Herrensitzung und verkündete, dass es in der Session 2020/2021 kein Kinderprinzenpaar geben wird.

Kein neues Stadtpaar

Auch das FLK wird wegen der Absage der Prinzenproklamation kein neues Stadtprinzenpaar in der kommenden Session präsentieren. Das designierte Prinzenpaar aus dem „Jubiläumsverein“ RKV habe dem FLK aber erklärt, dass es für die Session 2021/2022 bereitsteht.

Autor:

Stefan Pollmanns aus Langenfeld (Rheinland)

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