Proklamation in Berghausen
Prinz Sasa, Bauer Babs und Jungfrau Frieda regieren als Dreigestirn in Berches

Sie regieren in Berches: Prinz Sasa (mitte), Bauer Babs (rechts) und Jungfrau Frieda.
  • Sie regieren in Berches: Prinz Sasa (mitte), Bauer Babs (rechts) und Jungfrau Frieda.
  • Foto: Foto: Michael de Clerque
  • hochgeladen von Lokalkompass Langenfeld

Seit dem 11.11. ist es ganz offiziell: Berches hat ein neues Dreigestirn – In diesem Jahr regiert ein gemischtes Trifolium die Narren in Berghausen.

Die IG Berches hat wieder zur Proklamation in das SSV-Vereinsheim eingeladen und viele viele Gäste aus dem kleinen Dorf, aber auch Karnevalisten aus Langenfeld, Hilden und Hitdorf kamen, um der Proklamation beizuwohnen.

Nachdem zuerst das seit 2017 amtierende Dreigestirn endgültig verabschiedet wurde, wurde das Kinderprinzenpaar mit Prinz Jannik und Prinzessin Katharina in „Ruhestand“ geschickt, denn leider ließen sich für diese Session keine neuen Kindertollitäten finden.

Pünktlich um 20:16 Uhr marschierte das Dreigestirn um Prinz Sasa, Bauer Babs und Jungfrau Frieda standesgemäß durch die Herrentoilette in das propevolle Vereinsheim ein. Unter großem Applaus wurden Rosen in das närrische Volk gereicht, bis sich das Dreigestirn seinen Weg zurück zu ihrer Prinzenführerin Stephanie Reuter bahnen konnte.

Diese überreichte mit den anderen Mitgliedern der IG Berches zunächst das Zepter an den Prinz, übergab dem Bauer seinen Dreschflegel und ihre Lieblichkeit, die Jungfrau, nahm huldvoll den Spiegel entgegen.

Prinz Sasa  

Prinz Sasa heißt Sabine Wedel und ist die Mutter des Pagen Linus, der in den letzten beiden Jahren seinem Freund und Kinderprinzen Jannik treu zur Seite gestanden hat. Dieser hat letztlich den Auslöser gebracht, einmal Prinz in Berches zu werden.

  • Name: Sabine Wedel 
  • Alter: 49!!!!!! Jahre 
  • Status: Verheiratet; 2 Söhne 14 und 18 Jahre alt 
  • Beruf: Im öffentlichen Dienst tätig 
  • Hobbies: Fußball, Engagement für Deutsche Duchenne Stiftung, Karneval 
  • Essen: alles sehr gerne 

Im Jahre 2016 wurde der aktive Karnevalsvirus durch den Sohn Linus entfacht, der 2-mal hintereinander Page des Kinderprinzen Jannik war.

Im darauffolgenden Jahr trat sie dem Brauchtumsverein Kirmesjonge Berghausen bei.

Um dem Karneval in Berches ein weiteres Jahr ohne Dreigestirn zu ersparen, beschlossen die Kinderprinzenmutter Babsy Krain und das Tanzmariechen Friedl Konstanty, sich mit Prinz Sasa als Dreigestirn für die Session 2018/2019 zusammen zu tun.

Das 24. Bercheser Dreigestirn

An seiner Seite steht der staatse Buur, Bauer Babs, im wahren Leben Bärbel Krain, 46 Jahre alt und 2013 aus Unna der Liebe wegen nach Berghausen gezogen.

Bauer Babs

Bauer Babs wünscht sich nicht nur ein großes Gefolge, sondern immer Alt statt Kölsch!

Name: Bärbel Krain
Alter: 46 Jahre
In Leipzig geboren, aber Wuppertaler Wurzeln.
Status: glücklich vergeben seit 2013, 3 Söhne 26, 22 und 15 Jahre alt
Beruf: Mädchen für Alles bei Lidl, selbst und ständig als Stylistin bei
Brillenparty und Beraterin von Victoria Schmuck
Hobbies: Basteln, ehrenamtliches Engagement als Schriftführerin bei den
Kirmesjonge
Essen: alles, außer Fisch mit Gräten

Der Karnevalsbazillus wurde schon früh entfacht.

Als Kind hat Bauer Babs die Kamelle aus dem Fernseher gefangen, und später bei einem Faschingsball in Dresden vom Mauerfall erfahren.

Als rollende-fahrende Begleitung war sie im Ahlener Karneval aktiv und hat schon immer gerne Karnevalszüge angesehen.

Seit ihrem Umzug 2013 nach Berches begleitet sie die jeweiligen Dreigestirne, erstmalig Prinz Sushi, zu ihren Auftritten.

Aktiv war Bauer Babs in den letzten beiden Jahren als Prinzenmutter und Prinzenfahrerin sowie Begleitung der Kinder ganz nah am Bercheser Karneval.

Bauer Babs erwartet eine stressfreie, lustige Session und wünscht sich immer ein großes Gefolge bei den Auftritten und Altbier!

Jungfrau Frieda

Dies wiederum kommt bei Jungfrau Frieda nicht ganz so an, sie bleibt dann lieber beim Kölsch.

Die liebliche Jungfrau – das Schönste, was Berches zu bieten hat, wird von Friedhelm Konstanty dargestellt. Er ist sozusagen Wiederholungstäter, war er doch vor genau zehn Jahren als Bauer im Dreigestirn unterwegs. Mittlerweile 63 Jahre alt und seit knapp zwei Monaten in „Unruhestand“.

Name: Friedhelm Konstanty
Alter: 63 Jahre
Status: Verheiratet; 3 Söhne, 1 Schiegertochter
Beruf: Rentner
Hobbies: Karneval und der Männergesangverein
Essen: alles, und am liebsten Grillen

Überraschend kommt man im Leben manchmal zu bestimmten Rollen, so auch zur Jungfrau.
Letztes Jahr bei „Mittwochs liv“ in Langenfeld hat sich Friedel entschlossen, mit den beiden Mädels zusammen noch einmal im Dreigestirn aktiv zu werden.
Als Bauer Friedel war er 2009 schon im Dreigestirn, so schrie es genau in dieser Session nach Wiederholung.
Das Jubiläumsdreigestirn hat Friedel mit sehr viel Spaß unterstützt, in dem er den weiblichen Part des Traditionspaares übernommen hat.

Gemeinsamer Verein

Die drei verbindet ein gemeinsamer Verein: Sie sind alle Mitglieder der Kirmesjonge e.V., dem ältesten Traditionsverein vor Ort, der 2019 90-jähriges Jubiläum feiert.

Zwei tolle Lieder

Das Dreigestirn brachte direkt zu Beginn zwei tolle Lieder mit, die natürlich wieder selbst umgeschrieben und wie immer live gesungen wurden. Sie überreichten erste Orden, um im Anschluss einen weiteren Karnevalshit zu singen, mit dem sie die Bühnen der Umgebung sicherlich im Sturm erobern werden. 

Gesungen und Geschunkelt

Zu vorgerückter Stunde, nach dem Ende des offiziellen Teils wurde nicht nur gesungen und geschunkelt, die Drei huldigten mit dem „Altbierlied“ noch dem liebsten alkoholischen Getränk von Prinz und Bauer, um anschließend die „zehn kleinen Tollitäten“ zu besingen.

Lustig-karnevalistische Mission

Aber die Drei sind nicht nur in lustig-karnevalistischer Mission unterwegs! Wer Prinz Sasa und ihre Familie kennt, weiß auch um ihr großes Engagement in der „Deutsche Duchenne Stiftung“, die Krankheit, an der ihr Sohn leidet, und viel zu wenig erforscht und bekannt ist. Deshalb hat sich das Dreigestirn entschieden, statt Pins in dieser Session Flaschenöffner mit ihrem Konterfei zu verkaufen. Ein Euro pro verkauftem Flaschenöffner, den übrigens jeder gut am Schlüsselbund tragen kann, geht an diese Stiftung. Wir finden, dass dies mal eine tolle Aktion ist!

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