Am 1. April hat Dipl. Sozialpädagogin Marion Maxfield die Leitung übernommen.
Stabwechsel beim Wohnverbund Langenfeld-Monheim der Lebenshilfe.

Monika Maxfield (2. Von rechts) inmitten der Seniorengruppe des Wohnheims der Lebenshilfe in Langenfeld und einigen Mitarbeiterinnen.
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  • Monika Maxfield (2. Von rechts) inmitten der Seniorengruppe des Wohnheims der Lebenshilfe in Langenfeld und einigen Mitarbeiterinnen.
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Langenfeld/Monheim. Der gebürtigen Kölnerin Marion Maxfield (50) merkt man an, dass sie mit Herzblut und Begeisterung im Bereich „Menschen mit geistiger Behinderung“ arbeitet. „Ich habe aus privaten Gründen nicht mehr bei der Lebenshilfe Bonn arbeiten können, doch weil ich diese Arbeit so gerne mache, habe ich hier in Langenfeld angefangen.“

Bereits das sehr wertschätzende Vorstellungsgespräch habe sie sehr positiv empfunden. „Hier sind lauter nette Menschen, die mich ganz herzlich aufgenommen haben und die ich ganz toll finde.“ Maxfield hat eine Krankenpflegehelfer-Ausbildung gemacht, Dipl. Sozialpädagogik in Düsseldorf studiert, ihr Studium mit Arbeit in einem Altenpflegeheim finanziert und nach dem Studium in der Pflege und in der Sozialpädagogik gearbeitet. Auch in der Jugendhilfe war sie tätig und zuletzt hat sie bei der Lebenshilfe Bonn einen Wohnverbund geleitet. „Damit war ich über 20 Jahre in allen sozialen Branchen unterwegs.“

Zuerst habe sie damit begonnen, alle Bewohner und Mitarbeitenden im Wohnheim Langenfeld und in den Außenwohngruppen Langenfeld und Monheim kennen zu lernen. Ihre Tätigkeit erfordere zwar viel Büroarbeit, aber sie sei trotzdem zweimal wöchentlich bei der Übergabe in den Außenwohngruppen und auch öfter im Wohnheim selbst dabei.

„Trotz allem Stress geben die Mitarbeitenden alle das Beste für die Menschen, die in unseren Einrichtungen wohnen“, hat Maxfield festgestellt. Ziel sei es, herauszufinden, welche Möglichkeiten in den Bewohnern schlummern, um ihre Selbständigkeit zu stärken und eine optimale Teilhabe zu gewährleiten. „Mein Hauptanliegen sind die Bewohner mit Behinderung, aber auch den Mitarbeitenden soll die Arbeit Spaß machen und die Bewohner davon profitieren.“

Überrascht sei Maxfield von der enormen ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann und auch in Langenfeld. Ihre Stellvertreterin Bettina Braune kümmere sich um die ehrenamtlichen Helfer, die für die Arbeit der Lebenshilfe enorm wichtig und unentbehrlich seien.

In nächster Zeit kämen für sie und ihr Mitarbeiterteam neue Herausforderungen zu. Sie hoffe, dass der Bauantrag für den Neubau an der Gladbacher Straße bald genehmigt ist. Demnächst laufen auch die Vorbereitungen für das 2020 in Kraft tretende Teilhabegesetz, durch das der individuelle Hilfebedarf jedes Bewohners durch entsprechende Fachleistungsstunden festgelegt werde. „Wir möchten den Menschen, die hier wohnen, größtmögliche Unterstützung zukommen lassen, aber auch ihre Selbständigkeit so weit wie möglich fördern.“

Der bisherige Wohnverbundleiter Stefan Stahmann hat neue berufliche Herausforderungen gefunden als Vorstand für den pädagogischen Bereich bei der Lebenshilfe in Krefeld. Die 1. Vorsitzende der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann, Nicole Dünchheim, bedauerte den Weggang von Stefan Stahmann. „Wir haben aber Verständnis für sein berufliches Fortkommen. Wir trennen uns in bestem Einvernehmen und danken Herrn Stahmann ganz herzlich für die jahrelange, hervorragend geleistete Arbeit zum Wohl unserer Bewohner.“

Info: Am 02. Januar 1985 sind die ersten Bewohner in das Wohnheim Langenfeld eingezogen. Heute werden dort 49 Bewohner/innen betreut. In den Langenfelder Außenwohngruppen Kreuzstraße und Grenzstraße sowie in der Monheimer Turmstraße leben 40 Menschen mit Behinderung. Im Wohnverbund Langenfeld-Monheim werden sie von 65 engagierten Mitarbeiter/innen betreut und gefördert.

Monika Maxfield (2. Von rechts) inmitten der Seniorengruppe des Wohnheims der Lebenshilfe in Langenfeld und einigen Mitarbeiterinnen.
Marion Maxfield (rechts außen stehend) mit der Seniorengruppe des Wohnheims und Mitarbeiterinnen.

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