Zwischen Freizeitfreunden und sorgender Gemeinschaft
Treffen der Zwar-Gruppen in Langenfeld unverbindlich besuchen

Sich gemeinsam engagieren, Menschen treffen oder Freizeit gestalten - die Zwar-Gruppen bieten für jeden die Möglichkeit, in die Nachbarschaft eingebunden zu sein.
  • Sich gemeinsam engagieren, Menschen treffen oder Freizeit gestalten - die Zwar-Gruppen bieten für jeden die Möglichkeit, in die Nachbarschaft eingebunden zu sein.
  • Foto: Langenfeld
  • hochgeladen von Stefan Pollmanns

In Langenfeld gibt es, wie nur in wenig anderen Städten, Zwar-Gruppen in jedem Stadtteil. Die sechs Gruppen wurden seit 2013 als Nachbarschaftsnetzwerke von der Stadt Langenfeld gegründet.

Und das mit großem Erfolg: Bei den Basistreffen kommen alle zwei Wochen je nach Größe des Stadtteils zwischen 30 und 70 Nachbarn zusammen, um ihre Freizeit gemeinsam zu planen. Je nach Interesse und Zeit wandern, kochen, lesen, spielen oder kegeln die „Zwar’ler“ in Gruppen und begeben sich auf Ausflüge. Wer etwas machen möchte, initiiert es einfach. So entstanden beispielsweise auch Gruppen für Trommel-Tanz, Geocaching oder Fotoausstellungen. Denn die Zwar-Gruppen sind basisdemokratisch, selbstorganisiert, überparteilich, konfessionell ungebunden und ohne Mitgliedschaft oder Verpflichtungen. 'Zwar' steht für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ und spricht somit Berufstätige wie Rentner gleichermaßen an.

In die Nachbarschaft eingebunden

Nun hat die Stadt Langenfeld alle Bürger angeschrieben, die seit den jeweiligen Gründungen 55 Jahre alt geworden sind oder es in diesem Jahr noch werden, um sie auf die erfolgreich laufenden Netzwerke hinzuweisen und sie dazu einzuladen. Marion Prell, 1. Beigeordnete und Begründerin der Zwar-Gruppen in Langenfeld, betont deren Bedeutung auch im Kontext der Stadtteilarbeit: „Ob als Freizeitfreunde oder als sorgende Gemeinschaft fürs Alter: die Zwar-Gruppen bieten für jeden die Möglichkeit, in die Nachbarschaft eingebunden zu sein.“

Basistreffen unverbindlich besuchen

Dabei ist es der Stadtverwaltung und den Gruppen der sechs Stadtteile ein Anliegen, alle Bürger der Zielgruppe frühzeitig zu diesem Angebot einzuladen. So liegt dem städtischen Schreiben eine persönliche Einladung der entsprechenden Gruppe bei. Auch haben die Zwar-Gruppen einen gemeinsamen Flyer entwickelt, der nun über das Bürgerbüro auch alle Neubürger erreicht. Petra Edelmann, „Zwar’lerin“ aus Richrath und Gestalterin des Flyers, zeigt sich erfreut über die gute Zusammenarbeit und die zunehmende Vernetzung der Gruppen aus allen Stadtteilen. „Wir hoffen über den Flyer auch neue Mitglieder anzusprechen, die älter als das Einstiegsalter sind. Denn Zwar ist offen für alle, die Lust haben, sich in unsere Gemeinschaft einzubringen, unabhängig vom Alter.“ Alle Interessierten sind eingeladen unverbindlich die Basistreffen in ihren Stadtteilen zu besuchen und die Gruppen mit ihren Aktivitäten kennenzulernen.

Autor:

Stefan Pollmanns aus Langenfeld (Rheinland)

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