Stadtwerke Langenfeld und Verbandswasserwerk Langenfeld-Monheim präsentieren Zahlen und Fakten
Carsharing per App

Präsentieren die neue Carsharing-App: Oliver Feldhoff (l.) und Kersten Kerl. Foto: Michael de Clerque
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Als innovativer, ökologischer und zuverlässiger Partner für zahlreiche Kunden blickten die Stadtwerke Langenfeld und das Verbandswasserwerk Langenfeld-Monheim zurück auf das vergangene und gewähren eine erste Vorschau auf das laufende Jahr.

Nur eine Stunde - so lange wird ein Auto im Durchschnitt am Tag wirklich zum Fahren genutzt. In der übrigen Zeit blockiert es wertvolle Park-Flächen. Die Lösung: Ein Auto auf Zeit.

Einfach App runterladen

Seit 2011 bieten die Stadtwerke Langenfeld Carsharing an. Wer ein Zeit-Auto benötigt, kann hier einen mit Erdgas betriebenen Skoda Octavia oder einen Smart Electric Drive ausleihen. Anders als bisher können Gelegenheitsfahrer die Fahrzeuge seit heute ausschließlich über die neue LFeld.mobil-App buchen.
Wie das geht? "Einfach die App auf das Smartphone laden und mit dem Führerschein gebührenfrei registrieren lassen", erklärt Oliver Feldhoff, der das neue Carsharing-Projekt leitet.

Einsteigen und losfahren

Beide Fahrzeuge stehen auf dem Parkplatz neben der Stadt-Sparkasse an der Solinger Straße. Zu Fuß oder mit Bus und Bahn ist die CarSharing-Station schnell zu erreichen. Dort angekommen kann man dann einfach einsteigen und losfahren. Mit Hilfe der App wird das Fahrzeug entriegelt. Den Schlüssel, zum Starten des Wagens, finden Autofahrer ganz unkompliziert im Handschuhfach.
Neben den transparenten Kosten und einer Rechnungsübersicht in Echtzeit profitieren Carsharing Kunden außerdem davon, dass die bisherigen Anmelde- und Monatsgebühren entfallen.

Jahreszahlen 2018

Neben dem optisch und technisch optimierten Carsharing-Angebot stellten Stadtwerkechef Kersten Kerl, Technikchef Rudolf Gärtner und Vertriebschef Hans-Werner Graffweg am vergangenen Dienstag die Jahreszahlen 2018 der Stadtwerke und des Verbandswasserwerkes Langenfeld-Monheim vor.

Wasser

Der viel zu warme Sommer im letzten Jahr hat natürlich auch Einfluss auf die Entwicklung des Wasserberbrauches. Das geht aus der Bilanz hervor, die Technikchef Rudolf Gärtner in der Halbjahrespressekonferenz vorstellte. Die Folge der mit gut zwölf Grad hohen Jahrestemperatur ist dann auch ein erhöhter Bedarf an Trinkwasser, der in 2018 um 200.000 Kubikmeter gestiegen ist. Die Niederschlagsmengen von 566 Millimeter im Jahr sind die niedrigsten seit 1990. "Das ist dem Wetter geschuldet", erklärt Rudolf Gärnter
Erfreulich auch die Nitrat-Entwicklung in den Brunnen. Bereits vor zehn Jahren konnte die Nitrataufbereitungsanlage stillgelegt werden. Inzwischen ist die Belastung im Schnitt auf 25 Milligramm pro Liter Trinkwasser gesunken. Kerl führt das gute Ergebnis zum Großteil auf die Kooperation mit der Landwirtschaft zurück.

Erdgas 

Der Verbrauch von Erdgas im Langenfelder Stadtgebiet ist rückläufig: Mit 485 Millionen Kilowattstunden verkauften die Stadtwerke in 2018 2,2 Prozentpunkte weniger Erdgas als in 2017. Wie sich der Verbrauchsrückgang erklärt? "Das ist im wesentlichen witterungsbedingt", weiß Rudolf Gärtner. Mit Zuschüssen fördern die Stadtwerke Programme wie die Thermographie von Gebäuden, Erdgasfahrzeuge, Erdgaswärmepumpen sowie gasbetriebene Blockheizkraftwerke

Glasfaserausbau

"Wir haben bis heute 70 Prozent der Stadtgebietes mit Glasfaserkabeln erschlossen", fasst Vertriebschef Hans-Werner Graffweg zusammen. Hochleistungsstarkes Internet gibt es seit letztem Jahr auch in den Wohnvierteln am Riehterbach, Sepp-Herberger-, Dietrich-Bonhoeffer-, Karl-, Düsseldorfer Straßev sowie am Auguste Piccard Weg, Bogen-, Eichenfeld-, Grün-, Solinger Straße und Musikantenviertel. Die Lfeld.net Gesamtpakete bieten Kunden die Möglichkeit einer Telefonflatrate, Fernsehen und Internet bis zu 500 Mbits Download.

Smart Ligthing

Die Stadtwerke Langenfeld stehen für die sichere und günstige Versorgung mit Energie und sind weit mehr als ein städtischer Energieversorger: Neben der reinen Wärmeversorgung bieten die Stadtwerke Dienstleistungen rund um Strom und Glasfaserinternet an und arbeiten zudem an den Digitalisierungsthemen und Services von Morgen wie Smart Lighting, das in diesem Jahr im Freizeitpark Langfort getestet wird. So sollen intelligente Straßenlaternen die Verkehrsströme verbessern. Sensoren erfassen dafür unter anderem die Luftqualität, den Geräuschpegel sowie die Anzahl von Fußgängern, Radfahrern und Autos. Per Mobilfunk erhält eine Analyseplattform die erhobenen Daten in Echtzeit.

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