Aus zwei Kirchengemeinden soll eine werden – Gute Gespräche auf Augenhöhe
„Gemeinsam sind wir stärker“

In der Versöhnungskirche Großenbaum findet die Gemeindeversammlung am Samstag, 30. Oktober, statt.
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  • In der Versöhnungskirche Großenbaum findet die Gemeindeversammlung am Samstag, 30. Oktober, statt.
  • Foto: Evangelische Kirche
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DUISBURG-SÜD. Die Presbyterien der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm und der Auferstehungsgemeinde haben beschlossen, Gespräche aufzunehmen mit dem Ziel einer Fusion beider Gemeinden. Schon 2024 könnte es zur Geburt einer neuen Gemeinde kommen.

Sie würde das Gebiet Großenbaum und Rahm der Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm sowie die Bereiche Huckingen, Hüttenheim, Ungelsheim, Mündelheim, Ehingen und Serm der Auferstehungsgemeinde umfassen.

„Es ist nicht die finanzielle Not, die die Gemeinden zur Zusammenarbeit drängt“, verdeutlicht der Großenbaumer Pfarrer Ernst Schmidt. Seine Kollegen Bodo Kaiser und Rainer Kaspers von der Auferstehungsgemeinde betrachten es genau wie er jedoch als sinnvoll und notwendig, personell viel stärker zusammenzuarbeiten, um auch zukünftig gute Gemeindearbeit zu bieten. Es geht ihnen allen um eine Neuausrichtung der gemeindlichen Arbeit und um die Erfahrung, dass man gemeinsam stärker ist.

Gemeinsame Projekte

Schon in jüngerer Vergangenheit haben die beiden Kirchengemeinden gute Erfahrung mit gemeinsamen Projekten gemacht. So sind beide Gemeinden Träger eines gemeinsamen Gemeindebüros. Seit einiger Zeit laufen Gespräche über die Besetzung einer Stelle für eine gemeinsam verantwortete Jugendarbeit.

Da ist die Aufnahme von Fusionsgesprächen nur der nächste konsequente Schritt, denn auch in weiteren Bereichen ist eine Zusammenarbeit sinnvoll, um Angebote für die Menschen im Duisburger Süden zu sichern, zu stärken und auszubauen.

Es gab schon ein Treffen der beiden Presbyterien, das sehr verheißungsvoll war. Außerdem wurde eine Steuerungsgruppe mit Mitgliedern beider Presbyterien gebildet, die, unterstützt vom Verwaltungsamt des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, den Fusionsprozess weiterführen. Noch stehen die Kirchengemeinden am Anfang.

Gemeindeversammlungen

Man hat bereits verschiedene Projektgruppen gebildet, die nicht nur die professionelle gemeinsame Jugendarbeit intensivieren sollen, sondern sich über die Pfarrstellenentwicklung, Gottesdienste, Gebäudestrukturen und das menschliche Miteinander und Füreinander kümmern. „Uns war, ist und bleibt es wichtig, in Gesprächen auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Verständnis das beste für die Menschen auf den Weg zu bringen“, sagt Pfarrer Bodo Kaiser.

Damit alle interessierte Gemeindeglieder die Möglichkeit bekommen, sich an diesem Prozess zu beteiligen, laden die Kirchengemeinden zu Gemeindeversammlungen ein. Am Samstag vor dem Reformationstag, also am 30. Oktober, findet um 15 Uhr eine Gemeindeversammlung in die Versöhnungskirche, Lauenburger Allee, in Großenbaum statt. Am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, findet dann eine Gemeindeversammlung um 10.45 Uhr nach dem Gottesdienst in der Ungelsheimer Auferstehungskirche, Sandmüllersweg, statt.

Neben dem Thema „Fusion“ wird es in beiden Zusammenkünften um die Neuaufstellung der Jugendarbeit gehen. In der Gemeindeversammlung in Großenbaum wird außerdem über die anstehenden Veränderungen im Pfarrdienst, Veränderungen im Bereich der Gottesdienste und Veränderungen im Bereich des BBZ berichtet.

Auf einem guten Weg

Vertreter beider bisherigen Gemeinden besuchen auch die Gemeindeversammlung der anderen Gemeinde, um zu dokumentieren, wie wichtig ihnen die Fusion ist. „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, ist nicht nur Bodo Kaiser überzeugt, „alle gehen mit großer Freude an die weiteren Gespräche, denn gemeinsam sind wir noch stärker.“

Beide Gemeinden freuen sich, wenn möglichst viele Menschen an den Gemeindeversammlungen teilnehmen. Informationen zu beiden Gemeinden gibt es im Netz unter www.ekgr.de und https://evaufdu.de.

Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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