Parktheater an der Persiluhr auch am 2. Abend ausverkauft
Freilichtpremiere von Ruhrgebiets-Saga „Sterne und Staub“ voller Erfolg

Ausverkauft! Auch der zweite Abends des diesjährigen Parktheaters auf dem Hof des Hotel An der Persiluhr fand vor vollen Zuschauerrängen statt.
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  • Ausverkauft! Auch der zweite Abends des diesjährigen Parktheaters auf dem Hof des Hotel An der Persiluhr fand vor vollen Zuschauerrängen statt.
  • Foto: Hotel An der Persiluhr
  • hochgeladen von Ludger Auferoth

Eindrucksvoll, musikalisch und nachdenklich. So war der zweite Abend am vergangenen Samstag beim Parktheater an der Persiluhr mit dem Stück STERNE UND STAUB vom artEnsemble Theater Bochum.

Vor erneut ausverkauftem Haus und ausbleibendem Regen, erlebten die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer einen eindrucksvollen Theaterabend mitten in Lünen. Spielort war der Hinterhof des Hotel An der Persiluhr, welcher den Gästen normalerweise als Parkplatz dient. Hotelchefin Carola Deinhart-Auferoth, die das Parktheater in diesem Jahr zum fünften Mal organisiert hat, eröffnete den Abend mit einer kurzen Ansprache und dankte den Sponsoren, die die Veranstaltung möglich gemacht haben. Dazu zählten Szenenwerk, die für die Veranstaltungstechnik zuständig waren, der Bauverein zu Lünen, der unter anderem die Parkplätze im Tobiaspark-Parkhaus bereitstellte, oder auch Blumen Zapler, die die liebevolle Blumendekoration aufgebaut hatten. Darüberhinaus unterstützten die Volksbank Selm-Bork, Mercedes-Benz Lünen, die Sozietät Beckmann und die Kanzlei Dr. Strecker & Hane das Projekt.

Das artEnsemble Theater Bochum hatte dieses Jahr etwas ganz besonderes im Gepäck. „Sterne und Staub“ ist ein durchkomponiertes Stück Musiktheater mit sechs Akteuren und sehr viel Live-Musik zwischen „Ave Maria” und „Rock&Roll”, Tanz und einer Handlung, in die reichlich Lüner Stadtgeschichte eingeflossen ist. Kein Zufall, denn „Sterne und Staub” sollte ursprünglich für das 675-jährige Lüner Stadtjubiläum entwickelt und aufgeführt werden.

Geschichte spielt im Nachkriegs-Ruhrgebiet

In der pfiffigen Inszenierung von Susanne Hocke und Jürgen Larys erzählte das 6-köpfige Ensemble eine Familiengeschichte im Ruhrgebiet der Nachkriegszeit. Das Ruhrgebiet und Lünen liegen in Trümmern als Richard (Jürgen Larys) 1945 aus dem Krieg zu seiner Marianne (Charlotte Steiling) zurückkehrt. Seine Schwester Magdalene (Susanne Hocke) wartet sehnsüchtig auf ihren Geliebten Max (Nico Wellers), der erst Ende der 50er Jahre wieder den Weg in die Heimatstadt finden wird.

Aus den hässlichen Zeiten des Krieges und der Gräueltaten der Nazis, werden schnell Zeiten des Neuanfangs: der Wiederaufbau und Wirtschaftsaufschwung sorgen für Prosperität im Ruhrgebiet und die Kohleindustrie erlebt ihre Blütezeit. Die Protagonisten sind derweil Teil einer Jazz-Band, die durch den Gitarristen Konrad und den Schlagzeuger Schorsch vervollständigt wird, und die sich in den 50er Jahren neu als Tanzkapelle formiert. Doch das Glück ist nicht von Dauer. Denn schon bald kündigt sich die Schließung der ersten Zechen an…

Die zurückgenommene Kulisse, erlangte im Zusammenspiel mit eindrucksvollen Farbeffekten ihre volle Wirkung. Darüberhinaus schuf das Ensemble einen durch eine tolle musikalische und spielerische Darbietung einen eindrücklichen Theaterabend unter freiem Himmel. Das Publikum war begeistert!

Autor:

Ludger Auferoth aus Lünen

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