Jagd hat Wildschwein-Population im Fokus

Wildmeister Peter Markett, Jagdleiter des Grafen von Kanitz.
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Wildschweine machten in der Vergangenheit im Norden des Kreises Unna immer wieder Probleme. Grund dafür ist laut Jagd-Experten die steigende Population. Anfang Dezember letzten Jahres gab es als Gegenmaßnahme bereits eine Treibjagd, in zwei Wochen folgt nun die Wiederholung.

Inhaber von sieben Jagdrevieren rund um Cappenberg trafen sich in dieser Woche und sprachen über die aktuelle Situation, berichtet im Gespräch mit dem Lüner Anzeiger Wildmeister Peter Markett, der Jagdleiter des Grafen von Kanitz. "Die Treibjagd im letzten Jahr hat Wirkung gezeigt, die Zahl der Wildschäden ist insgesamt gesunken, eine Wiederholung halten wir aber für nötig", so Markett. Im Bereich Struckmannsberg verursachten Wildschweine auf Nahrungssuche in diesem Jahr zum Beispiel große Schäden in einem Maisfeld. Die Tiere stehen deshalb weiter im Fokus. Termin für die zweite Treibjagd ist Samstag, 26. November.

Sperrung der Cappenberger Straße

Das Gebiet für die geplante Jagd zieht sich grob von der ehemaligen Muna bei Bork über das Siebenpfennigsknapp bis zum Cappenberger Damm und weiter bis zum Dreischfeld. In Richtung Lünen geht es von Cappenberg aus bis zum Kommunalfriedhof. Anwohner des Struckmannsberg zwischen Lünen und Cappenberg finden in der nächsten Woche eine Information in ihrem Briefkasten. Zur Sicherheit sind während der Treibjagd nicht nur die Wege für Fußgänger und Radfahrer in den betroffenen Revieren gesperrt, sondern in der Zeit von 9 bis 13 Uhr auch die Cappenberger Straße zwischen Struckmannsberg und Dreischfeld. Die Umleitung führt während der Treibjagd in beiden Fahrtrichtungen über die Laakstraße und die Borker Straße zwischen Lünen und Selm.

Thema "Jagd" im Lokalkompass:
>Jäger finden Wildschwein-Schäden im Wald

Wildmeister Peter Markett, Jagdleiter des Grafen von Kanitz.
Ende November geht es erneut auf die Jahd nach Wildschweinen.

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