Willkür auf der Lippe

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Die Blütezeit im vorigen Jahr war schön, aber heftig. Sie brachte die Lippe silbern zum Leuchten. So entschloss sich die Verwaltung, mit einem Seil am Rand der Cascade über den Fluss den Samenfluss zu stoppen. So gut, so schön.
Nun stauten sich angeschwemmte Samen und Blütenpollen vor dem Seil und erzeugten eine kleine Insel, die sehr sensibel, aber trotzdem stark genug war, dass die zahlreichen Wasservögel darauf ihr Brutgeschäft verrichten konnten.
Als der Vogel auf dem Bild vier Eier ins Nest legte, mit dem Brüten anfing, war es für die Zuschauer an der Cascade ein erfreuliches Ereignis.
Nicht für die Verwaltung. Die sah das nicht so.
Dass die Lippe so nah an der Brücke durch den Blütenstaub verschmutzen würde, war voraussehbar.
Das Seil über die Lippe wurde entfernt, ohne Rücksicht auf den Tierschutz, ohne auf das Brutgeschehen Rücksicht zu nehmen. Die Insel wurde weggeschwemmt und mit ihr das Nest mit dem Volgel. So geht man mit dem Leben um.
Warum hat man diesem Umstand nicht Rechnung getragen und die Brutzeit abgewartet? So lange dauert es nun auch nicht, vier junge Vogelleben zu retten.
Das ist sehr bedauerlich.

Autor:

Manfred Nüchter aus Lünen

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