Bordell: Stadt weist den Bauantrag zurück

Platz für 150 Prostituierte soll das neue Bordell bieten.
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  • hochgeladen von Doro Backmann-Kaub

Die städtische Bauaufsicht hat am Donnerstag den Bauantrag für ein Großbordell an der Elsa-Brandström-Straße wegen fehlender Prüffähigkeit und
unvollständiger Unterlagen zurückgewiesen.

Nach Angaben des zuständigen Beigeordneten Matthias Buckesfeld weist der am 4. Mai eingegangene Bauantragerhebliche formelle Mängel auf. U.a. fehlen diverse Unterlagen, die gesetzlich vorgeschrieben und notwendig sind, um einen Bauantrag ordnungsgemäß prüfen zu können.

"Der Antragsteller hat natürlich die Chance nachzuarbeiten und die Mängel zu beseitigen", so Buckesfeld. "Er kann dann auch einen neuen Bauantrag stellen." Erst wenn ein neuer, formell korrekter Bauantrag eingehen sollte, kann die Stadt mit der erneuten Prüfung nach baurechtlichen und planungsrechtlichen Gesichtspunkten beginnen. Für diese Prüfung gilt eine Frist von 3 Monaten.

Gegen das geplante dreistöckige Großbordell in Brambauer mit 150 Prostituierten plus Disco und Restaurant gibt es in Lünen jede Menge Protest. Mehr als 1.000 Bürger haben unterschrieben: Sie lehnen das Bordell ab, u.a. weil sie befürchten, dass der in Dortmund verbotene Straßenstrich dann nach Lünen verlagert wird.

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