Starkes Stück Heimat in Horstmar
Bündnis „Rettet den Kleinbecker Park“ startet erfolgreich

Das erste Kunstwerk zum Kleinbecker Park malte Friedrich Angerstein, Vorsitzender des Arbeitskreises Umwelt und Heimat. Es dürfen viele weitere Bilder und Motive folgen.
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  • Das erste Kunstwerk zum Kleinbecker Park malte Friedrich Angerstein, Vorsitzender des Arbeitskreises Umwelt und Heimat. Es dürfen viele weitere Bilder und Motive folgen.
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Das Bündnis „Rettet den Kleinbecker Park“ steht: Rund 80 Bürgerinnen und Bürger trafen sich trotz Rekordtemperaturen und Ferienzeit am Dienstag (23.7.) zu einer lebendigen Auftaktveranstaltung. Die Lüner kamen, um sich für den Erhalt der historischen Grünfläche im Ortsteil einzusetzen.

Im Verlauf des konstruktiven Abends brachte ein Bürger das Anliegen auf den Punkt: „Der Kleinbecker Park gehört zu Horstmar – wir lassen uns den Park nicht nehmen.“ Für dieses Ziel wollen sich nun zahlreiche Bürger, Vertreter von Vereinen und anderen Gruppen stark machen.

Klimaschutz nicht zum Nulltarif

Was ist geplant? Mit einem Bürgerantrag an den Rat, einem öffentlichen Appell an alle verantwortlichen Akteure und mit vielen kreativen wie informativen Aktionen will das neue Bündnis die Mehrheit im Rat für den dauerhaften Erhalt des Parks gewinnen. Die Grünfläche zu retten, darf auch Geld kosten, war man sich einig, da Klima- und Umweltschutz nicht zum Nulltarif zu haben sind. Für den Kleinbecker Park soll in den kommenden Wochen Überzeugungsarbeit geleistet werden.

Das Bündnis betonte am Dienstag: Der Kleinbecker Park ist ökologisch intakt, bestätigten inzwischen auch zwei zertifizierte Baumgutachter sowie der NABU, die den Baumbestand in Augenschein genommen hatten. Es besteht somit kein Grund, den Park schlecht zu reden. Im Gegenteil: Das Areal weist insbesondere mit seinen Stiel-Eichen und einigen Buchen von der Qualität eines Naturdenkmals insgesamt sehr wertvollen Baumbestand auf; die Grünfläche bietet Tieren Lebens- und Rückzugsraum, er kühlt die Horstmarer Mitte im Sommer, filtert die Luft, produziert Sauerstoff und bietet - nach einer fachmännischen Pflegephase, die laut fachmännischer Einschätzung nur rund 15.000 Euro kosten würde - wieder ein Stück Naherholung vor der Haustür.

Bündnis mit vielen Partnern

Das Bündnis wird bisher von folgenden Vereinen bzw. Institutionen unterstützt: Fridays For Future Lünen, Stadtverband für Heimatpflege, Arbeitskreis für Umwelt und Heimat, Grüne Jugend Lünen, NABU, Greenpeace Dortmund, Ratsfraktion der Wählergemeinschaft GFL Gemeinsam Für Lünen, Ratsfraktion Bündnis90/Die Grünen, Ratsfraktion Piraten/Freie Wähler, FDP-Stadtverband Lünen. Gerne können sich weitere Institutionen und einzelne Bürgerinnen und Bürger dem Bündnis und Unterstützerkreis anschließen.

Aus der Mitte der Auftaktversammlung heraus bildete sich ein Sprecherkreis. Dieser besteht zum Bündnisauftakt aus folgenden Personen: Friedrich Angerstein, Johannes Hofnagel, Ulrich Pietsch, Sabine Rodorff, Sascha Gottwald, Pascal Rohrbach, Gabriele zum Buttel, Andreas Dahlke, Maurice Hansmeyer und ein Vertreter der Initiative "Fridays for Future Lünen".

Dank an alle engagierten Bürger 

Die GFL-Ratsfraktion und der Arbeitskreis für Umwelt und Heimat danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr zahlreiches Kommen am Dienstag, für ihren bisherigen Einsatz, für viele Unterstützer-Unterschriften, engagierte Wortbeiträge und die zahlreichen Angebote, sich künftig für den Kleinbecker Park engagieren zu wollen. „Der Keinbecker Park ist ein Stück Heimat für Horstmar. Wir wollen ihn gemeinsam retten“, so Johannes Hofnagel.

Info-Stand am nächsten Samstag

Im Mittelpunkt stehen in den nächsten Tagen die weitere Sammlung von Unterstützer-Unterschriften und der Aufbau einer eigenen Homepage sowie die Vorbereitung weiterer Maßnahmen.

  • Die aktive Unterschriftensammlung wird am kommenden Samstag wieder vor der Eisdiele am Baukelweg von 10.30 bis 13 Uhr stattfinden.
Autor:

Alexander Ebert aus Lünen

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