Kommentar
Eine alternative Realität vom Sturm auf den Reichstag

  • Foto: Bild von Manfred Grund auf Pixabay.
  • hochgeladen von J. F.

Vor etwas mehr als einer Woche berichteten die Medien im Zusammenhang mit den Corona-Demos vom Sturm auf den Reichstag. In der Folge ging eine Welle der Empörung durch die Republik.

Die Leitmedien haben mit den Bildern der Reichstagsstürmung ein klares Bild gezeichnet. Es herrscht die weitläufige Meinung, dass die Kritiker*innen der Corona-Maßnahmen zu einem großen Teil Nazis und Reichsbürger*innen seien, mit denen man sich nicht gemein machen dürfe.

Der Journalist Kai Stuht hat in einem Video auf Youtube verschiedenste Quellen zu den Geschehnissen am 29.08.2020 zusammengetragen, gesichtet und analysiert. Die Indizien in diesem Fall lassen den Schluss zu, dass die im Folgenden skizzierte alternative Realität nicht ausgeschlossen werden kann.

Regierung unternimmt False-Flag-Aktion gegen das eigene Volk

Die Regierung hat am Samstag, den 29.08.2020, die Stürmung des Reichstages insziniert.

Während an der Siegessäule und auf der Straße des 17. Juni rund 300.000 Menschen, jeden Alters und aus jeder gesellschaftlichen Schicht, friedlich gegen die Corona-Politik der Bundesregierung protestierten, strömten am Samstagnachmittag rund 400 Menschen auf die Treppen des Reichstagsgebäudes.

Ziel der Aktion war die Denunziation der Querdenken-Bewegung. Es sollte der Anschein erweckt werden, dass es sich bei den Demonstranten zu großen Teilen um Reichsbürger, Rechtsradikale und Antisemiten handelt, die mit dem "Sturm" auf den Reichstag die Demokratie angreifen.

Tatsächlich waren die in den Medien gezeigten und verteufelten Personengruppen an diesem Tag eine unbedeutende Minderheit auf Berlins Straßen, die zu keinem Zeitpunkt in größerer Zahl an den Veranstaltungsorten der Querdenker gesehen wurden.

Die Behauptung, die Querdenker liefen Seite an Seite mit Rechten, ist absurd. Das beweisen unter anderem die tausenden im Netz verfügbaren Videos, auf denen maximal vereinzelt eine der fragwürdige Flaggen zu sehen ist.

Es gibt viele Indizien und Ungereimtheiten, die für eine Inszinierung der Bilder vom Reichstagsstrum sprechen.

Provokateure sorgen für die kritische Masse

Bereits am Vortag führte die BILD-Zeitung ein Interview mit der Heilpraktikerin Tamara K., die am Tag des Geschehens die Menschenmenge vor dem Reichstag aufstachelte und zur Besetzung der Treppen aufrief.

Tamara K. gab unter anderem den Journalisten Martin Lejeune und Kai Stuht Interviews. Darin beteuerte Sie die Spontanität Ihrer Aktion. Videoaufnahmen beweisen jedoch, dass Frau K. bereits Stunden zuvor mittels Megafon versuchte Menschen von der Querdenken-Veranstaltung zum Reichstag zu locken. Die Worte die Sie wählte waren fast identisch mit den Worten, die Sie später auf der Bühne vor dem Reichstag von sich gab.

Unterstützung hatte Tamara K. von einem Mann in gelber Sicherheitsweste und Sonnenbrille. Auch er lockte die Menschen mittels Megafon zum Reichstag oder versuchte abströmende Menschen an Ort und Stelle zu halten, wie dieser Videoausschnitt beweist.

Berlins Polizei verzichtet auf die Sicherung des Reichstages

Vor dem Reichstag war an besagtem Samstag eine Bühne aufgebaut und eine Versammlung angemeldet. Angesichts der in Berlin erwarteten Menschenmassen wäre es die Pflicht der Polizei gewesen für ausreichend Präsenz vor dem Reichstagsgebäude zu sorgen.

Stattdessen versperrten lediglich ein paar Absperrgitter (auch Hamburger Gitter genannt) den Weg zu den Stufen. Polizisten wurden hier nicht gesehen. Lediglich auf der Reichstagswiese waren rund 15 bis 20 Polizeibeamte postiert worden.

Ein Kamerateam bezieht Stellung

Während die Provokateure in der Menge Ihren Auftrag ausführen, bezieht ein Kamerateam auf dem Dach des Paul Löbe Hauses (Videobeweis) Stellung. Von dort haben die Unbekannten den perfekten Blick auf die Menge und die Treppen des Reichstages. Augenzeugen berichten von der Anwesenheit eines Polizeibeamten auf dem Dach des Gebäudes.

Die Polizei sperrt das Gebiet ab und sichert den Drehort

Kurz vor dem Zwischenfall wird das Gebiet um den Reichstag durch die Polizei abgeriegelt. Augenzeugen dokumentierten mit Ihren Handys das Geschehen. Die Hundestaffel der Polizei wird in Stellung gebracht. Für die Augenzeugen ohne erkennbaren Grund.

Zunächst tragen die Polizisten an der südlichen Flanke des Reichstags keine Helme. Das ändert sich jedoch, als der Moment der angeblichen Stürmung näher rückt. Weitere Polizei-Hundertschaften rücken an. Sie postieren sich strategisch südlich des Reichstagsgebäudes – bereit für den Einsatz.

Vermutlich wollten die Beamten verhindern, dass zu viele Menschen an der Erklimmung der Treppenstufen teilnehmen. Die kritische Masse für aussagekräftige Bild und Videoaufnahmen war da. Weitere Menschenmassen hätte die Übersicht erschwert und die Lage unberechenbarer gemacht.

Kamera, Ton und Action! Tamara K. lässt die Situation eskalieren

Von der Bühne aus ruft Tamara K. schließlich dazu auf, auf die Treppen des Reichstages zu stürmen. Die ersten Menschen mit Flaggen des Deutschen Reiches überwinden die Absperrungen, insgesamt rund 400 Menschen folgen. Polizei ist nicht vor Ort.

Die Masse ist jedoch weitestgehend friedlich und hat keinesfalls das Ziel in das Reichstagsgebäude zu gelangen. Sie wollen ein Zeichen setzen, was Ihnen dank der gelungenen Inszinierung von Politik, Polizei und Medien auch gelingt.

Auftritt des Fernseh-Cops Karsten Bonack. Bonack hat Medienerfahrung, u.a. mit einem Auftritt in einer sternTV-Reportage und in der Fernsehserie "Achtung Kontrolle!". Gemeinsam mit zwei Kollegen stellt er sich ohne Helm der Menschenmasse entgegen und wird nun als Held gefeiert.

Spätestens jetzt wird klar: Von einem Sturm kann nicht die Rede gewesen sein. Die Demonstranten hätten die drei Beamten ohne Probleme überwältigen können, wäre der Sturm des Reichstags tatsächlich die Intention gewesen.

Stattdessen verharrten die Treppensteiger auf den Stufen, bis viele Minuten später die Verstärkung der Polizei eintraf und die Menge unter Einsatz von Pfefferspray von den Treppen des Reichstags verjagte.

Die Polizei handelt erst, als die gewünschten Bilder im Kasten sind

Wie bereits beschrieben, hatte die Polizei Ihre Einsatzkräfte Minuten vor dem Vorfall südlich des Reichstages in Stellung gebracht. Als die Menschen jedoch losstürmten passierte nichts! Auf den Videoaufnahmen der Augenzeugen tritt in den ersten Minuten kein einziger Polizist in Aktion, obwohl diese nur wenige Meter entfernt stehen.

Insbesondere die rund 15 bis 20 Polizeibeamte auf der Reichstagswiese schritten nicht ein. Erst als die Reichstagstreppe gut gefüllt war und allerhand zweifelhafte Fahnen gewschwungen wurden, näherten sich die Einsatzkräfte dem Drehort und lösten die Versammlung auf.

Zwischenfazit

So oder so ähnlich könnte eine alternative Wahrheit aussehen, die nicht aus der Luft gegriffen ist, sondern sich anhand von Fakten und Indizien aufbauen lässt.

Mein dringender Apell an Sie: Seien Sie wachsam, hinterfragen und überprüfen Sie die Aussagen der Medien. Das Internet ist voll mit Augenzeugenberichten und investigativen Beiträgen, die ein vollumfänglicheres Bild auf die Geschehnisse zulassen. Nutzen Sie dieses Angebot und die Möglichkeiten des Internet, um sich ganzheitlich zu informieren.

Querdenker sind Menschen wie Sie und ich

Michael Ballweg, Kopf der Initiative Querdenken-711, stellte bereits am Vortag zur Kundgebung an der Siegessäule klar: "Die Teilnehmer die zu Gewalt aufrufen gehören nicht zu uns. Wir sind eine friedliche Demonstration."

Auf der Webseite von Querdenken-711 ist ebenfalls zu lesen: "Wir sind Demokraten. Rechtsextremes, linksextremes, faschistisches, menschenverachtendes Gedankengut hat in unserer Bewegung keinen Platz. Gleiches gilt für jede Art von Gewalt."

Der Bewegung, die es geschafft hat die politische Mitte der Gesellschaft auf die Straße zu holen, geht es um die Wiederherstellung aller Grundrechte und die evidenzbasierte Überprüfung der erlassenen Corona-Maßnahmen.

In den öffentlich-rechtlichen Medien findet traurigerweise keine Differenzierung hinsichtlich der demonstrierenden Gruppen statt. Als Folge werden hunderttausende besorgte Menschen aus der Mitte der Gesellschaft in einen Topf mit einer kleinen Minderheit von Rechtsextremen, Reichsbürgern, Verschwörungstheoretikern, Coronaleugnern und Esoterikern geschmissen.

Bei dieser auffallend einseitigen Berichterstattung kann man zweifelsfrei von "Framing" sprechen. Durch die Behauptung, man würde sich mit unliebsamen Gruppierungen gemein machen, wird eine ganze friedliche Bewegung verunglimpft.

Ich kann Ihnen abschließend nur ans Herz legen, sich selbst ein Bild von den Menschen zu machen, die Woche für Woche für unser aller Freiheit aufstehen und Gesicht zeigen. Mit Sicherheit gibt es auch eine Querdenken-Veranstaltung in Ihrer Nähe.

Lassen Sie sich keine Angst machen und bleiben Sie menschlich!

Autor:

J. F. aus Lünen

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