Schlüsselübergabe Gerätehaus Feuerwehr Brambauer
Es war einmal ein Wohnhaus, das Gerätehaus der Feuerwehr Lünen Brambauer. Es war einmal.

Das neue Gerätehaus Feuerwehr Lünen LZ 5
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Die Jahres-Dienstbesprechung des Löschzuges in Brambauer am vergangenen Freitag wird in die Geschichtsbücher der Stadt Lünen eingehen. Denn neben dem Jahresrückblick, Ehrungen und Beförderungen, waren die geladenen Gäste Zeugen der Schlüsselübergabe für das neue Gerätehaus des fünften Löschzugs der Lüner Feuerwehr.

Modern und bestens ausgestattet sei das Gerätehaus eine Entschädigung für die Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Brambauer für die Entbehrungen und Einschränkungen, die sie in den vergangenen Jahren im alten Gerätehaus ertragen mussten und die sie geduldig ertragen haben, so Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns in seiner Rede zur Schlüsselübergabe. „Die rund zwei Millionen Euro, die hier investiert wurden, sind gut angelegtes Geld“, sagte Kleine-Frauns und bezog dies auf die Sicherheit von Brambauer und die Unterbringung der Wehr. Kleine-Frauns nannte die Schulungsmöglichkeiten für die Feuerwehr und deren Nachwuchskräfte. Das auch mit Blick auf Effizienz und Motivation der Mitglieder der Feuerwehr.

Kleine-Frauns sprach sein Lob an die Feuerwehr für die Eigenleistung und Dank an alle Beteiligten für die Fertigstellung aus.

Das Gerätehaus in Brambauer sieht Lünens Bürgermeister als „inneres und äußeres Zeichen dafür, dass wir alle mit vereinten Kräften Großes zu leisten vermögen."
Klare Worte sprach Kleine-Frauns mit Blick auf die Realisation des Gerätehauses für Brambauer, bei der er die Wichtigkeit des Schulterschlusses der beteiligen Personen betonte, der in Zusammenarbeit „gegangene steinige Weg“ und die erreichten Lösungen zeigten sich auch in der Verwirklichung der Hauptwache an der Kupferstraße und der Wache in Wethmar. „Einen solchen Schulterschluss brauchen wir auch bei den Beratungen und Entscheidungen für zukünftigen Investitionen in unsere Wehr“, damit bezog sich Kleine-Frauns auf weitere neue Feuerwachen, die es geben wird. Wie in den letzten drei Jahren seiner Amtszeit als Bürgermeister werde er, Kleine-Frauns, „alles dafür tun, dass unsere Feuerwehr die Ausstattung erhält, die sie für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben benötigt“. In diesem Zusammenhang betonte er auch die wirtschaftliche Situation der Stadt Lünen, „Unsere Schuldenlast wird sich in absehbarer Zeit auch nicht wesentlich abbauen lassen“. Der Bürgermeister spricht von einem Konsens als Ziel, da sich zwar „frisches Geld“ leicht besorgen lässt, die Schuldenlast, die wir an unsere Kinder und Kindeskinder übergeben, aber nicht außer Acht gelassen werden dürfe.

Rainer Ashoff nahm als Leiter der Feuerwehr Lünen den Schlüssel für das Gerätehaus in Brambauer von Bürgermeister Kleine-Frauns in Empfang und reichte diesen an den Löschzugführer von Brambauer, Uwe Radmacher, weiter.

Ashoff dankte besonders den Kameradinnen und Kameraden und deren Lebenspartnern für Einsatz und Herzblut in der Fertigstellung des Gerätehauses. Uwe Radmacher blickte auf die Geschichte der Feuerwehr in Brambauer, die nicht weniger als 62.853 Tage umfasst. Mit einem Augenzwinkern in seinen Worten deutete er den „steinigen Weg“ zum neuen Gerätehaus an und verabschiedete das alte Gerätehaus nach sechzig Jahren Dienstzeit. Radmacher blicke stolz und mit Dank auf das Brambauer Gerätehaus und forderte die Beteiligten auf, den beschrittenen Weg weiter zu gehen, „Sie sind auf dem Weg, eine der modernsten Feuerwehren im Land zu installieren." Radmacher dankte den Förderern des Löschzuges. „Ihre Spenden und fachliche Unterstützung haben dazu beigetragen, dass wir die von der Stadt geplanten Grundausstattung von Anfang an effizient erweitern konnten.“ Damit bezog sich Radmacher auf Küche, Gesellschaftsbereich und die technische Erweiterung der Schulungsmöglichkeiten des neuen Hauses.

Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung, Rüdiger Billeb, betonte als abschließender Redner die Bedeutung des Ehrenamtes der freiwilligen Feuerwehr als „Ehrenamt für unser aller Sicherheit, für unser Hab und Gut, das muss besonders erwähnt werden." Billeb dankt dem Ausschuss für Sicherheit und Ordnung, sowie dem Rat der Stadt Lünen, für den Beschluss in der Haushaltsplanung „wir werden ab dem Jahr 2021 bis zum Jahr 2024 vier Feuerwehr Gerätehäuser in Betrieb nehmen und der freiwilligen Feuerwehr übergeben“.

Autor:

Peter Meißner aus Lünen

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