GFL-Fraktion für Verbot der viel zu riskanten Fremdwährungsgeschäfte

Die Fraktion Gemeinsam Für Lünen begrüßt das Urteil des Landgerichts Düsseldorf, mit dem – wenngleich es noch nicht rechtskräftig ist – der Stadt Lünen möglicherweise finanzielle Schäden in Millionenhöhe erspart bleiben. Das Gericht hat eine Falschberatung bei den so genannten Fremdwährungs-Swap-Geschäften anerkannt. Bei diesen Finanzinstrumenten wird unter anderem auf künftige Kurse von Währungen gewettet.

Erfreulicherweise haben sich alle Lüner Ratsfraktionen dafür ausgesprochen, auch die anderen Fremdwährungsgeschäfte mit der ehemaligen West LB zu beklagen. Der Kämmerer Uwe Quitter ist, wie die Lokalzeitungen am Mittwoch berichteten, angesichts des ersten Urteils zuversichtlich über den Ausgang der anderen Verfahren.

Trotz der positiven Aussichten wird die GFL-Fraktion zum wiederholten Male im Rat beantragen, die viel zu riskanten Fremdderivatgeschäfte vollständig aus den städtischen Richtlinien über die Finanzinstrumente zu streichen. Das viel zu hohe Risiko solcher Vertragsabschlüsse dürfte nun auch der SPD- und CDU-Fraktion klar sein. Insofern hofft die GFL nun endlich doch auf Einsicht der großen Koalition und entsprechende Unterstützung des Antrags in der nächsten Ratssitzung.

Joachim Wilmes

Autor:

Joachim Wilmes aus Lünen

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