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GFL-Landratskandidat punktete beim Wahlkampfauftakt

Souveräner Auftakt: GFL-Kandidat Andreas Dahlke. .Foto: GFL
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Das Rennen um den Posten des Landrats für den Kreis Unna ist eröffnet: Während der ersten Podiumsdiskussion, die live ins Internet übertragen wurde, machte der GFL-Kandidat Andreas Dahlke klare Aussagen und eine gute Figur.

„Zukunft können wir nur gemeinsam anpacken, über die Parteigrenzen hinaus“, betonte Dahlke, der als einziger Landratskandidat im Kreis Unna keiner Partei angehört. Dahlke ist Mitglied der Wählergemeinschaft Gemeinsam Für Lünen e.V. Diese konzentriert sich nur auf Lünen und den Kreis Unna. Er bewerbe sich mit einem neuen Blick auf den Kreis Unna, der seine Rolle überdenken müsse. Das Kreishaus müsse sich als Dienstleister für die Städte verstehen, ihnen Konzepte und Projekte sowie Fördertöpfe vorschlagen und die interkommunale Zusammenarbeit nach Kräften fördern.

„Klimaschutz kommt nicht von allein und auch nicht zum Nulltarif“, machte Andreas Dahlke deutlich. Man könne viel tun, um das Aufheizen der Städte oder Starkregenereignisse abzufangen. Konkret heiße das: „Baumaßnahmen ohne grünen Ersatz darf es nicht mehr geben. Dachbegrünung muss generell Pflicht werden, innerstädtisches Grün ist zu erhalten und möglichst auszubauen sowie Baumschutzsatzungen gelte es deutlich aufzuwerten.“

Als Landrat wolle er das „produzierendes Gewerbe vor Ort gezielt stärken und ansiedeln sowie mehr auf die Regionalität der Produkte und Dienstleistungen setzen“. Will heißen: Die Wirtschaft tue gut daran, relevante Branchen vermehrt wieder nach Deutschland zu verlagern. Corona habe gezeigt, wie schnell die Versorgungskette reiße, wenn sich wichtige Branchen im Ausland befinden.

Ähnlich argumentierte Dahlke auch bei den Fragen zur Gesundheit. „Corona hat uns aufgezeigt, wo gesellschaftlich die Mängel liegen. Es müssen bürgerfreundliche Lösungen gefunden werden. Streitigkeiten über die Finanzierung von Gesundheitsmaßnahmen dürfen nicht auf den Rücken der Bürger ausgetragen werden.“ Dahlke plädierte dafür, dass Notfallpläne generell vorgehalten und weiter optimiert werden müssen „um Sicherheit zu gewährleisten.“

Dringenden Handlungsbedarf sieht der GFL-Landratskandidat auch in einem anderen Feld: „Bildung ist das Tor zur Welt. Wir müssen Schulen flächendeckend mit Hard- und Software sowie mit IT-Personal ausstatten. Digitalisierung dürfe nicht vom Einkommen abhängen.“ Auch das Handwerk müsse digitaler werden. Dahlke: „Es kann nicht sein, dass Unternehmer in einigen Bereichen des Kreises Probleme mit den Datenverbindungen haben.“

Zudem will sich Andreas Dahlke für mehr Polizeibeamte und mehr Sicherheitspartnerschaften im Kreis Unna stark machen.

Klare Antworten lieferte der Landratskandidat der Wählergemeinschaft GFL (Gemeinsam Für Lünen) auch auf Bürger-Fragen. Beispielsweise, wie er zu Tempo 30 km/h in den Städten stehe. Er befürworte „flächendeckend Tempo 30 innerorts. Das reduziere die Abgase und den Lärm und erhöhe die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. „Seien wir mal ehrlich: Durch Tempo 30 wird die Fahrzeit in der Stadt von A nach B kaum länger. Aber die Vorteile überragen.“

Die Podiumsdiskussion fand auf Einladung der Kolpingfamilie, der KAB und des evangelischen Männervereins sowie den RN Werne statt. Neben Andreas Dahlke nahmen teil: Herbert Goldmann (Die Grünen) aus Fröndenberg, Mario Löhr (SPD) aus Selm sowie Marco Pufke (CDU) aus Bergkamen.

Mehr Informationen finden Sie auf der GFL-Homepage

Souveräner Auftakt: GFL-Kandidat Andreas Dahlke. .Foto: GFL
Die Podiumsdiskussion fand auf Einladung der Kolpingfamilie, der KAB und des evangelischen Männervereins sowie den RN Werne statt. Neben Andreas Dahlke nahmen teil: Herbert Goldmann (Die Grünen) aus Fröndenberg, Mario Löhr (SPD) aus Selm sowie Marco Pufke (CDU) aus Bergkamen (v. li.). Foto: GFL
Autor:

Alexander Ebert aus Lünen

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