Jusos diskutierten über Lükaz und Jugendarbeit

Am Mittwoch, dem 9.11., luden die Lüner Jungsozialisten zu ihrem öffentlichen „LokalpoliTISCH“ ein. Thema war diesmal die Jugendarbeit in Lünen im Allgemeinen und das Lükaz im Speziellen. Anstoß waren unter anderem die Unsicherheiten in der Lüner Bevölkerung über die Zukunft des Lükaz nach einem dortigen Führungswechsel.
Zusammen mit dem Ersten Beigeordneten Horst Müller-Baß und zahlreichen Gästen wurde über die Arbeit des Lükaz und über mögliche Verbesserungen gesprochen. Eine Änderung des Konzepts sei keineswegs geplant, so der Erste Beigeordnete. Außerdem stehe hinter den Veranstaltungen des Lükaz ein Team, welches weiterhin besteht und gemeinsam verantwortlich ist und nicht nur eine Einzelperson.

„Wir sind froh darüber, dass wir in Rücksprache mit der Verwaltung bestehende Unklarheiten über das zukünftige Angebot des Lükaz aus dem Weg räumen konnten“, so Juso-Chef Daniel Wolski. Den Jusos Lünen ist es besonders wichtig, Klarheit zu schaffen, statt unnötige Panik zu verbreiten. Die „Neuigkeiten“, von denen die Ruhr Nachrichten am 15.11. berichten, ändern daran nichts, denn auch in dem plötzlich aufgetauchten Briefwechsel steht deutlich, dass die „Erwachsenen-Partys“ weiterhin veranstaltet werden. Beim LokalpoliTISCH berichtete Thomas Stroscher, der städtische Abteilungsleiter Jugendhilfe und -förderung, außerdem, dass das Lükaz nicht von seinen finanziellen Einnahmen abhängig ist, sondern von der Stadt subventioniert wird und dass es somit auch mal etwas Neues ausprobieren kann.
Verbesserungsvorschläge äußerten die jugendlichen und erwachsenen Interessierten allerdings auch: So wünschen sich die Teilnehmer mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten für Jugendliche.

Die Jusos fordern eine Erweiterung des Personalbestandes und geben Horst Müller-Baß diesen Wunsch für die anstehenden Haushaltsberatungen mit. Außerdem wünschen sich die Jungsozialisten seit Jahren auch ein offenes Jugendangebot im Lükaz und rennen damit bei der Verwaltung nun endlich offene Türen ein: In Planung sei bereits die „Lükaz-Lounge“ im Vorraum des Lükaz.
Auch wurden die jungen Sozialdemokraten in ihrer Forderung nach mehr Jugendzentren in den Lüner Stadtteilen bestärkt. Ähnlich wie die „Halte- Stelle“ in Brambauer oder das Jugendcafé im Bürgerhaus Horstmar, welche die Jusos zusammen mit Horst Müller-Baß in den letzten Wochen besuchten, wünschen sich die interessierten Bürgerinnen und Bürger eine Umsetzung der dezentralen Jugendarbeit und damit weitere Jugendzentren in allen Lüner Stadtteilen.

Der LokalpoliTISCH der Jusos Lünen wird auch in Zukunft als Plattform angeboten, auf welcher sich Bürgerinnen und Bürger zusammen mit den Jusos über jugend- und kommunalpolitische Themen auseinandersetzen können.

Bild: Lükaz

Autor:

Daniel Wolski aus Lünen

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