Jusos fordern Marcel Schulz’ Rücktritt

Der Juso-Stadtverband Lünen hat mit Enttäuschung und Unverständnis auf den Fraktionswechsel von Marcel Schulz von der CDU zur GFL reagiert.

Seine Entscheidung ist ein Betrug am Wähler. Marcel Schulz konnte zwar als einziger CDU-Kandidat im Ratswahlkampf 2014 knapp ein Direktmandat erringen, doch für uns ist es eindeutig, dass er dies nur geschafft hat, weil er für die CDU angetreten ist und deren Ziele und Positionen öffentlich vertreten hat.

Juso-Vorsitzender Daniel Wolski: „In der heutigen Ausgabe der Ruhr Nachrichten lesen wir, dass er der GFL-Fraktion beigetreten ist, weil ihre Ziele und Ideen mit seiner Person konform sind. Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Wählerinnen und Wähler, die ihm bei der Kommunalwahl ihr Vertrauen geschenkt haben! Warum ist er dann nicht 2013 in die GFL statt in die CDU eingetreten und warum hat er nicht 2014 für die GFL kandidiert?“

Wenn man aus persönlichen Gründen aus einer Fraktion ausscheidet, ist dies zu respektieren. Wenn man sich aber dann wie ein „Fähnchen im Wind“ und nur wenige Wochen später einer anderen Fraktion anschließt, ist das Wählerbetrug.

Herr Schulz ist als Vertreter der CDU in den Rat gewählt worden. Wenn er die Positionen der CDU-Fraktion nicht mehr vertreten kann, sollte er konsequent sein und sein Mandat niederlegen. Alles andere ist unehrlich und trägt dem Wählerwillen keine Rechnung. Daher fordern wir Marcel Schulz auf, von seinem Ratsmandat zurückzutreten.

Autor:

Daniel Wolski aus Lünen

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