Lünen erhält 1,6 Mio. Euro für Stadtentwicklung

1,6 Millionen Euro hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW der Stadt Lünen bereit gestellt. Das Geld ist für Stadtentwicklungsprojekte gedacht. 

Ein Großteil der Summe, 941.000 Euro aus dem Städtebauförderprogramm von Bund und Land, fließt in das Projekt StadtGartenQuartier Münsterstraße, teilt die Stadt Lünen mit. Damit könnten nun die Planungen zur Gestaltung des Platzes an der Lindenstraße als attraktiver Aufenthaltsort und Planungsideen zur Aufwertung der Bahnbrücke an der Münsterstraße ausgeschrieben werden. Die von Bürgern oft geforderte Maßnahme zur Ertüchtigung der Straßenbeleuchtung mit einer Umrüstung auf LED-Technik für ein helleres Erscheinungsbild der Münsterstraße könne ebenfalls starten.

Zusätzlich zum Geld aus dem Städtebauförderprogramm erhält das StadtGartenQuartier Münsterstraße eine Förderung von 180.000 Euro aus dem „Investitionspakt soziale Integration im Quartier“. Damit wird die Einrichtung eines Sozialbauhofs gefördert. Um den Zusammenhalt im Quartier zu stärken und öffentliche Bereiche aufzuwerten, soll mit dem Sozialbauhof ein Ort der Integration und niederschwelligen Qualifizierung entstehen. Hier werde praktisches Arbeiten in den Bereichen Grün- und Stadtbildpflege auf sozialer Ebene ermöglicht.

Die Zusage der Förderung für das StadtGartenQuartier freut uns vor allem, weil sie zeigt, dass das Projekt im Fokus des Ministeriums steht“, sagte Astrid Linn, Referentin für Stadtentwicklung bei der Stadt Lünen.

"Stadtumbau West" und Soziale "Soziale Stadt Gahmen"

Vom Städtebauförderprogramm profitieren noch zwei weitere Projekte in Lünen. 260.000 Euro fließen aus dem Bund-Länder-Fördertopf „Stadtumbau West“ in die Stadtteilentwicklung Lünen-Süd. Dort könnten nun unter anderem laufende Projekte wie der Verfügungsfonds für Standortgemeinschaften oder das Haus- und Hofflächenprogramm fortgeführt werden. Auch das Stadtteilbüro in der Jägerstraße könne mit Hilfe der Fördermittelbewilligung seine Arbeit bis Ende 2019 fortsetzen.

Das Projekt „Soziale Stadt Gahmen“ wird von Bund und Land mit 225.000 Euro aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“ gefördert. Im nächsten Jahr würden mit dem Geld unter anderem ein Geschicklichkeitsrundkurs für Mountainbiker, Ruhezonen zum Erholen und ein Fitnessaufstieg für Sportbegeisterte gebaut. Das solle dafür sorgen, dass auf der Halde Victoria 3/4 ein neuer Freizeittreffpunkt entsteht, der Möglichkeiten zum Ausgleich im Grünen biete. Damit werde nicht nur die Umgestaltung der Halde fertiggestellt, sondern nach zehn Jahren das Programm „Soziale Stadt Gahmen“ insgesamt zum Abschluss gebracht.

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