RuhrNachrichten und CORONA
RuhrNachrichten Redakteur setzt auf Framing und Diffamierung

Bürgerkommentar

.
Hier ein Kommentar zum Kommentar…

Welches Pferd hat den Chefredakteur der Lüner RuhrNachrichten geritten…

Der hier gemeinte Chefredakteur Daniel Claeßen beschreibt sich selbst so:
<< Journalist, Vater, Ehemann. Möglicherweise sogar in dieser Reihenfolge. Eigentlich Chefreporter (der RN…Anm. des Verf.)  für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen. Trotzdem behält er auch gerne das Geschehen hinter den jeweiligen Ortsausgangsschildern im Blick - falls der Wahnsinn doch mal um sich greifen sollte.>>
(Quelle: RN)

Der Wahnsinn ist für Ihn offenbar eine vertraute Eigenschaft, die er hinter jeder Ecke (bei anderen) vermutet.
Insofern verwundert auch nicht sein umfangreiches Pamphlet in der RN vom 12.05.2020 (Online-Beitrag hier versteckt hinter der Bezahlschranke).

Als Kommentar deklariert, lässt er sich über ein offensichtlich auf der Lippebrücke Münsterstr. stattgefundenes Treffen von "einer Handvoll Menschen" aus.

Gleich zu Beginn artikuliert er:
<< " Leider war ich nicht dabei…." >>.
Aaha, da gibt der Chefredakteur der Lüner RN seine Überlegungen zu einer Situation zum Besten, die er persönlich noch nicht einmal selbst erlebt hat.
Somit schlussfolgert er aus dem Nebulösen << " deshalb kann ich auch nichts über den Geisteszustand der Teilnehmer sagen " >>.

Hallooo, eine forensische Analyse von Menschen, die der Kommentator überhaupt nicht persönlich getroffen hat?
Man könnte auch von einer bewussten Diffamierung der Bürger dort reden.

Wie gesagt, der Begrifflichkeit des "Wahnsinns" ist Herrn Claeßen offenbar zugetan, denn seine Ausführungen über die Frage nach dem << "Geisteszustand" >> der Gemeinten wird von Ihm wohl dort verortet.

Wie erklärt Wikipedia den Begriff "Wahnsinn":
Als Wahnsinn wurden bis etwa zum Ende des 19. Jahrhunderts bestimmte Verhaltens- oder Denkmuster bezeichnet, die nicht der akzeptierten sozialen Norm entsprachen.

Ist also ein Verhalten abweichend von der Norm in Corona-Zeiten für Herrn Claeßen schon pathologisch verhaltensauffällig?

Um weiter Stimmung zu machen erklärt der Chefredakteur, dass er für seine Meinungsbildung  << " TV-Beiträgen über ähnliche „Demos“ und aus der Berichterstattung unserer Dortmunder Kollegen“ herangezogen hat. " >>
Was will er damit dem geneigten Leser vermitteln? Das ist Framing und mündet offensichtlich darin, daß er die Mediateure als Chaoten einstuft (?).

Er schwadroniert im Weiteren, dass er Sympathie hegt mit den Shut-Down-Maßnahmen zur Pandemiebeherrschung.
Zur Verstärkung setzt er im Online-Text noch ein Video der als Wissenschaftsjournalistin bekannt gewordenen Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, promovierte Chemikerin, ein.

Nguyen-Kim ist zuletzt in verschiedenen Talkrunden durch Ihre vehemente Forderung zum Erreichen und Beibehaltung der Containment-Phase (=Eindämmung) aufgefallen. Sie beschwört geradezu auf jeden Fall die Shut-Down-Maßnahmen bis auf weiteres aufrecht zu erhalten, keine Lockerungen vorzunehmen.

Aha, geht es dem Chefredakteur also darum, dass er die Shut-Down-Maßnahmen beibehalten will? Dann soll er es artikulieren und nicht Bürger  diskreditieren.

Herr Claeßen, wie würden Sie denn die Situation beurteilen, wenn es sich um Menschen gehandelt hat, die Yoga-Anwendungen gewerblich anbieten und durch Meditation in der Öffentlichkeit auf Ihre (gewerbliche) missliebige Lage durch die C-Pandemie aufmerksam machen wollten oder um den wenigen Passanten eine Möglichkeit aufzuzeigen mit den C-Auswirkungen umzugehen?
Immer noch als verhaltensgestört?

Im Übrigen ist die Örtlichkeit dafür gut gewählt, denn die Lippebrücke ist einer der "sehr luftigen Orte“ in Lünen und die "Besprechung“ der Meditationsbeteiligten und Passanten ist bei Meditationen wohl ohnehin eingeschränkter, also waren eher keine bedrohlichen Aerosole zur Pandemieverbreitung "in Angriffsstellung".

Aber nein, er spitzt die Situation noch zu und setzt die Anwesenden gleich mit radikalen Demonstranten, Zitat << Warum die ausgerechnet jetzt gegen Auflagen demonstrieren... begreift man vermutlich nur, wenn man für Grundrechte demonstrieren und gleichzeitig Journalisten angreifen kann.>>
Das ist Framing und Diffamierung auf perfideste Art!

Man sollte meinen, schlimmer geht nimmer. Aber gefehlt.

Der Gipfel seines Pamphlets hat er sich für das Ende des Kommentars aufgehoben.
Zitat << Liebe Demonstrantinnen und Demonstranten, wie wäre es, wenn ihr die Meditationsdecken gegen Schutzmasken eintauscht und Euch als Freiwillige im Krankenhaus oder Pflegeheim meldet. Einfach mal, um zu schauen, ob das mit dem Virus und den Maßnahmen wirklich so mordsmäßig übertrieben ist. Ihr könnt sicher auch bei einem Bestattungsunternehmen nach einem Praktikum fragen.>>

Unterste Schublade ist das.
Der Chefradakteur kennt aus eigener Bekenntnis keinen der Teilnehmer, vielleicht alle aus den betreuenden, pflegenden oder heilenden Berufen, aber die Keule kann gar nicht groß genug sein.

Alles in Allem eine beispiellose Diffamierung von Menschen die den grundgesetzlichen Freiheitsrechten folgen, niemanden belästigen und denen erstmal friedvolle Ziele zu unterstellen sind (oder gab es zu rügende Ausfälligkeiten?).
Herr Claeßen, das war eine redaktionelle Glanzleistung.
Vielleicht wäre eine Entschuldigung eine Überlegung wert?

Wenn Sie, Herr Claeßen,  als Chefredakteur der örtlichen RN aber die möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Bürgerschaft mit Argusaugen betrachten, dann widmen Sie sich doch einmal dem

Skandal in der Stadtverwaltung



Es geht um die aus politischen Zwängen wider allen Ansteckungsrisikos durchgesetzte Auslegung des Bebauungsplans „Viktoria-Ost“ zu der vom Bürgermeister und den führenden Ratsparteien gewünschten Bereitstellung des RWE-Grundstücks für den FORENSIk-Bau in Lünen.

Gemäß § 3 BauGesetzbuch steht vor der Feststellung eines Bebauungsplans die "Beteiligung der Öffentlichkeit“.
Zum Zeitpunkt der Auslegung vom 26.03. bis 09.04. war das Rathaus bereits für den Publikumsverkehr geschlossen, ebenso die Toiletten inklusive Behindertentoilette.
Die Pandemie grassierte bereits.
Das Thema war den RuhrNachrichten, und Ihnen Herr Claeßen aber wohl entgangen (oder nicht wichtig genug? im Gegensatz zu Meditierenden auf der Lippebrücke!).
Hier mussten sich grundgesetzliche Rechte auf körperliche Unversehrtheit dem politischen Wunsch auf Umsetzung des Bürgermeisters Kleine-Frauns und des Stadtentwicklungsausschuss-Vorsitzen Haag beugen.


Oder ist das Thema der RuhrNachrichten zu heiß?

.

Autor:

Reiner W. Dzuba aus Lünen

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