SPD-AfA Lünen lobt Übernahme von 59 Mitarbeitern zur Steag Steag schafft Arbeit, Ausbildungsplätze, Energie für Bürger und Bahn

Kraftwerksleiter Klaus Schwarze (3. v.l.) führte die Mitglieder der SPD Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen durch den Betrieb.
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Lünen. Beim Betriebsbesuch der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in Lünen im Steag-Kraftwerk an der Moltkestraße, ging es um Arbeit, Ausbildung, Umweltschutz und betriebliche Mitbestimmung. AfA-Vorsitzender Hans-Georg Fohrmeister: „Toll, dass Steag alle 59, vorher bei einem finnischen Unternehmen aus ganz Deutschland ausgesuchten Beschäftigten, für die Betriebsführung des Trianel-Kraftwerkes als zusätzliche, neue Mitarbeiter übernommen hat. Die mittlerweile in Lünen und Umgebung beheimateten Kraftwerker kommen jetzt auch in den Genuss von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen.“ Auch die weiteren Ausführungen vom Betriebsratsvorsitzenden Ralf Melis und seines Stellvertreters Andreas Braun zur betrieblichen Mitbestimmung überzeugten. So ist es gelungen, dass bei den anstehenden Betriebsratswahlen das Prinzip „ein Lüner Standort – ein Betriebsrat“ umgesetzt wird und auch die betrieblich notwendigen Leiharbeiter dabei eingebunden werden. Stolz wurde auch über die gute Ausbildung berichtet, die im IHK-Bezirk Dortmund auch als Drittausbilder und Prüfbetrieb für andere Unternehmen in der Region aktiv ist. Die letzten 19 Prüflinge wurden alle in der neu gegründeten Servicegesellschaft übernommen.

Kraftwerksleiter Klaus Schwarze stand neben Thomas Ciecierski, Leiter der Abteilung Lastverteilung und Handel in der Essener Zentrale, als weiterer Gesprächspartner zur Verfügung. Dabei wurde das Unternehmen nicht nur als in- und ausländischer Kraftwerksbetreiber sondern auch als Ingenieurdienstleister und Anwender für erneuerbarer Energien mit rund 5000 Mitarbeitern vorgestellt. Bis 2018 wurde für Lünen der seit 1984 bestehende Vertrag für Bahnstrom verlängert. Schwarze: „Wir fühlen uns auf der Höhe der Zeit. So erfüllt das Kraftwerk durch die ständigen Modernisierungen auch langfristig und sicher die umweltrechtlichen Anforderungen.“ Beim Thema Energiewende waren sich alle einig, dass zur sicheren Stromversorgung erst einmal in Zukunft neben den erneuerbaren Energien auch konventionelle Kraftwerke gehören. Hans-Georg Fohrmeister: „Ohne Energie sparen und die technische Entwicklung in intelligente Netze und Speichermöglichkeiten für Strom wird die Energiewende nicht funktionieren“.

Autor:

Udo Kath aus Lünen

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