SPD-Beckinghausen 2020: KiTa erweitert, Radweg kommt, Römerampel ist da, Brandt-Gelände wird bebaut, Basis diskutiert, Seiler gewählt, Thews empfohlen

Am Datteln-Hamm-Kanal soll ein großer Teil des IGA-Radwegs quer durch Beckinghausen verlaufen. Der SPD-Ortsverein fordert einige Sitzbänke, damit sich Radfahrer und Fußgänger dort ausruhen können.
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  • Am Datteln-Hamm-Kanal soll ein großer Teil des IGA-Radwegs quer durch Beckinghausen verlaufen. Der SPD-Ortsverein fordert einige Sitzbänke, damit sich Radfahrer und Fußgänger dort ausruhen können.
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Eine positive Bilanz zieht der SPD-Ortsverein Lünen-Beckinghausen für das zurückliegende Jahr 2020. So stellt die Mitglieder zufrieden, dass mit der neuen KiTa Wunderfitz an der Kreuzstraße eine gelungene Nachnutzung der ehemaligen Regenbogenschule gefunden wurde. Mittlerweile werden dort bis zu 120 Kinder gut betreut. Durch die Aufwertung zum Familienzentrum kommen die besseren Angebote direkt den Kindern und den Familien zugute.
Fahrt nimmt die Internationale Gartenausstellung „IGA 2027“ auf. Nach mehreren Vorschlägen und Initiativen des Ortsvereins steht nun das Projektgebiet bis zum Preußenhafen fest und die Idee des IGA-Radwegs zwischen Lünen und Bergkamen ist auf dem Weg gebracht. Der Weg wird dann quer durch Beckinghausen führen. Der Zuwendungsbescheid für die Fördermittel ist im Dezember versandt worden. Lünen erhält davon 5,8 Millionen Euro. Weitere Ideen zur IGA sind die Pflege des Volks- und Schlossparks Schwansbell sowie die Errichtung eines Naturlehr- oder Trimm-Dich-Pfades.
Auch die Wohnbebauung nimmt im Ortsteil weitere, konkrete Formen an. Die Firma Schroeder Immobilien beabsichtigt im Jahr 2021 mit den Arbeiten auf dem sogenannten Brandt-Gelände zu beginnen. Damit wird ein langjähriges Anliegen der örtlichen SPD umgesetzt, die für das Grundstück an der Kamener Straße einen Lückenschluss der Brachfläche angestrebt hat. Die 30 Wohnungen werden die Stadtteile Beckinghausen und Oberaden aufwerten.
Ebenso zu den Erfolgen zählen die GenossInnen die Aufwertung des Spielplatzes Holunderweg und die neuen Römerampeln im Ortszentrum. Ein schöner Nebeneffekt: Im Backstore nebenan werden jetzt passend dazu auch Römerbrötchen angeboten.
Bei der Kommunalwahl konnte Detlef Seiler als direktgewählter Ratsherr zum vierten Mal in den Stadtrat einziehen und vertritt dort seit 2004 erneut die Belange von Beckinghausen und Nord-Horstmar. Der Kommunalwahlkampf bildete im abgelaufenen Jahr den Schwerpunkt der Aktivitäten ab. Info- und Bratwurststände, die haushaltsflächendeckende Verteilung von Material sowie eigene Videos in den sozialen Medien erreichten auch in Coronazeiten interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Offene Forderungen des Ortsvereins sind noch der Bau eines Spielplatzes im Stadtteil Beckinghausen, die Inbetriebnahme einer Schnellbuslinie Lünen-Unna, die Verbesserung von Alltagsradwegen in Beckinghausen sowie mehr Sicherheit für Radfahrende und die Schaffung von weiterem Parkraum an den KiTas sowie Maßnahmen zu mehr Verkehrssicherheit dort und an verschiedenen Straßen im OV-Gebiet. Bewegung soll es auch bei der Grundstücksfrage für das neue Feuerwehrgerätehaus und die Entwicklung der ehemaligen Sportplatzfläche geben sowie für die Inbetriebnahme eines zweiten Wertstoffhofes, der die südöstlichen Stadtteile besser abdecken könnte.
Inhaltlich beschäftigten sich die Mitglieder der SPD Beckinghausen satzungsgemäß mit allen Anträgen für die Unterbezirks- und Stadtverbandsparteitage sowie den Personalvorschlägen für die Kreis- und Kommunalwahl sowie für die anstehende Bundestagswahl. Die Diskussionen bildeten eine gute Grundlage für die Delegierten, um mit einer gefestigten Meinung in die Abstimmungen zu gehen. So demokratisch abgebildet wird empfohlen, Michael Thews als Kandidat für die nächste Bundestagswahl aufzustellen.
„Wir sind zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr und wollen an unseren Aktivitäten und Forderungen auch weiterhin anknüpfen“, so Vorsitzender Robert Schmidt. „Auch zukünftig wollen wir fester Ansprechpartner vor Ort sein und uns für Lösungen einsetzen“, so Schmidt weiter. U.a. konnten kurzfristig andere Sandmaterialien für den Spielplatz Holunderweg eingesetzt werden, nachdem AnwohnerInnen die SPD auf Probleme aufmerksam machten. Aber auch die in direkter Nachbarschaft noch zu bauende Wasserstadt Aden wird den Stadtteil und damit auch die Arbeit der Partei in Zukunft beschäftigen.

Autor:

Robert Schmidt aus Lünen

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