SPD-Sommerfraktion bei der Arbeitsloseninitiative

SPD-Sommerfraktion bei der AIL - rechts im Bild Manfred Pöhland
  • SPD-Sommerfraktion bei der AIL - rechts im Bild Manfred Pöhland
  • hochgeladen von Petra Klimek

Gute Arbeit für gutes Miteinander ist die Devise

Beim Besuch der SPD-Fraktion bei der AIL in Brambauer wurde mit dem Vorsitzenden, 
Manfred Pöhland und seinem Stellvertreter, Werner Stenzel, sehr intensiv diskutiert.  Die Probleme, wie sie bei der Werkstatt Unna auftreten, sind bei der AIL nicht so gravierend, da die AIL kein Bildungsträger ist. Seit der Gründung durch den DGB unter Mitarbeit der Arbeitsagentur hat die AIL einige Veränderungen erfahren. Immer dabei war Manfred Pöhland, damals als Lüner DGB Vorsitzender und heute noch als ehrenamtlicher Vorsitzender.

Inzwischen beschäftigt die AIL 25 Personen in sozialversicherungspflichtigen Arbeits-
verhältnissen. Somit ist die AIL nicht nur Maßnahmeträger, sondern auch Arbeitgeber und das mit der Genehmigung, auch Mitarbeiter*innen ausleihen zu dürfen. Auch die 
Anerkennung als offizielles Arbeitslosenzentrum ist für die AIL wichtig. Zu ihren Kunden zählen unter anderem Wohnungsbaugesellschaften, Lüner Unternehmen, aber auch Unternehmen im gesamten Ruhrgebiet.

Mit den Kräften aus dem

Projekt „soziale Teilhabe“

werden Objekte wie Seepark, Südpark,
Nordpark und Freibad Brambauer mitgestaltet und auch mit gepflegt. Leider laufen die Maßnahmen der sozialen Teilhabe nur noch bis zum 31.10. bzw. 31.12. dieses Jahres. An Folgeprojekten arbeitet man zurzeit in Berlin und Manfred Pöhland war optimistisch, dass es Anschlussmaßnahmen geben wird. Welche Grundvoraussetzungen die Teilnehmer haben müssen steht allerdings noch nicht fest. „Es wird nicht einfacher die Menschen zu motivieren“, stellte Manfred Pöhland aber auch in diesem Zusammenhang fest.

Die SPD-Fraktion war sehr überrascht, dass so viele Teilnehmer bei der AIL den gesamten
Maßnahmezeitraum durchhalten, was bei anderen Trägern oft zum Problem führt. Manfred
Pöhland begründete dies auch damit, dass die Anleitungen und fast der gesamte Mitarbeiter-
stamm auch selbst aus der Situation der Arbeitslosigkeit kommen.

Auch die direkte Ansprache spielt hierbei eine große Rolle.

Der Fraktionsvorsitzende, Michael Haustein, betonte zum Abschluss: „ … damit die Erfolgs-
geschichte Arbeitsloseninitiative Lünen so weitergehen kann, muss in Berlin eine

pragmatische Lösung für die Langzeitarbeitslosen

gefunden werden, ohne die Hürden zu hoch zu legen“.

Mit den besten Wünschen für die Zukunft und besonderem Dank für die ehrenamtliche Arbeit
verließen die Fraktionsmitglieder die Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Minister Achenbach.

Michael Haustein

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