Starkes Dorf mit Schwächen

Diskutierten im Bürgerhaus über Brambauers Stärken und Schwächen: (v.l.) Andreas Mildner, Achim Schwarz, Horst Müller-Baß, Günter Klencz und Prof. Dr. Johannes R. Hofnagel.
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  • Diskutierten im Bürgerhaus über Brambauers Stärken und Schwächen: (v.l.) Andreas Mildner, Achim Schwarz, Horst Müller-Baß, Günter Klencz und Prof. Dr. Johannes R. Hofnagel.
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Im Ehrenamt ist Brambauer stark, doch es gibt auch deutliche Schwächen im Dorf. Zwei Stunden wurde am Montagabend im Bürgerhaus diskutiert.

Die Wählergemeinschaft Gemeinsam für Lünen (GFL) hatte zum zweiten Gespräch im Stadtteil eingeladen. Unter dem Motto Stärken, Schwächen, Perspektiven standen dieses Mal die Themen Kinder, Jugend, Schule und Sport auf dem Plan. Professor Dr. Johannes R. Hofnagel moderierte die Veranstaltung. Rund 60 Gäste kamen, um mit Vertretern der Stadt und der Vereine zu sprechen.
Mutter Julia Rossmann war eine von ihnen. Sie wollte zurück in den Beruf. „Aber es gab keinen Platz in der U3-Betreuung für unser Kind“, schilderte sie. Aus ihrer Spielgruppe hätten zwölf Mütter gerne einen Betreuungsplatz in Anspruch genommen, doch nur bei einer habe es geklappt. Die Familie Rossmann half sich selbst. Eine Tagesmutter kümmert sich nun ebenso wie die Großeltern um den Nachwuchs. Hier sieht auch Erster Beigeordneter Günter Klencz Nachholbedarf. Nur 17 Prozent des Bedarfs der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren könne zurzeit abgedeckt werden. Zum Vergleich: Bei der Betreuung von Kindern über 3 Jahren seien es rund 94 Prozent.
Auch die Schließung der Kleinschwimmhalle in Brambauer sorgte für Gesprächsstoff. Gerhard Strunk, Schulleiter der Elisabethschule, kritisierte: „Das Verhältnis der Fahrzeit zum Lippebad und der Schwimmzeit passt nicht.“ Ein anderer Besucher brachte eine Schwimmhalle in Waltrop ins Gespräch, die noch Plätze frei habe. Vielleicht sei dort eine Kooperation möglich.
Eine große Stärke des Ortsteils - das wurde im Gespräch mehr und mehr deutlich - liegt in den Ehrenamtlichen. Sie sind zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird. Andreas Mildner, der stellvertretende Vorsitzende der Brambauer Vereine, fasste zusammen: „Das Ehrenamt zeichnet Brambauer aus, wenn auch nicht ganz freiwillig.“ Bei einem runden Tisch Ende Februar sollen die Ergebnisse der Diskussion Thema sein.

Mehr zum Thema:
>Kommentar: Und wer macht dann den Job?

Autor:

Daniel Magalski aus Lünen

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