Weitere Veränderung in der Lüner Politik | CDU Ratsfraktion Lünen in Erosion

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Seit in Lünen Jürgen Kleine-Frauns das Bürgermeisteramt mit seinem Slogan "Lünen bewegen" erringen konnte, bewegt sich in Lünen greifbar so Einiges.

Die politische Situation verändert sich rasant.

Möglicherweise sind dabei Zusammenhänge mit der immer wieder erkennbaren Zurückhaltung von Informationen der gewählten Volksvertreter gegenüber ihren WählerInnen und BürgerInnen und den daraus resultierenden Unbehaglichkeiten bei einem Teil der Agierenden der Auslöser.
Zuletzt zumindest auch stückweise überdeutlich sichtbar in Form der in der Öffentlichkeit geführten hitzigen politischen Diskussionen zur Sparkassenfusion.

In diesem Zusammenhang lehnte sogar der Kämmerer der Stadt bei der Abstimmung zum Abschluss des Fusionsvertrages seine Zustimmung mit dem Hinweis auf eine ungenügende Informationsoffenlegung ab.

In kürzester Zeit hat die CDU, bislang zweitstärkste Kraft im Lüner Stadtparlament,
nach Dirk Holstein und Marcel Schulz
nun noch mit Karsten Niehues bereits das dritte Fraktionsmitglied verloren.

Das entspricht einem Abschmelzen des ursprünglichen Wahlergebnisses von fast einem Viertel oder annähernd 1.700 Wählerstimmen!

Die beiden Erstgenannten haben überdies die Partei verlassen, bei Niehues steht offensichtlich eine diesbezügliche Entscheidung (noch?) aus.
Alle wollen aber offensichtlich das Ihnen durch die CDU-Liste zugute gekommene Ratsmandat weiter ausüben.

Die GfL steht nun mit ihren bislang 9 Fraktionsmitgliedern geradezu "Gewehr bei Fuß", um durch mögliche Interessen der jetzt Fraktionslosen die nur noch aus 10 Fraktionsmitgliedern bestehende CDU als zweite Kraft im Gemeinderat abzulösen.

Es wird sich zeigen müssen, ob nach dem jetzigen Ausscheiden von kritischen CDU-lern der verbleibende langjährig politisch tätige Kern der CDU sein Wahlversprechen "Keine große Koalition" mit der SPD beibehält oder gegen den Bürgerwillen einen sicheren machtpolitischen Hafen bei der SPD sucht.

Autor:

Reiner W. Dzuba aus Lünen

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