Hauptschule Lünen-Wethmar: Bustraining der neuen Klasse 5

Warten auf den Bus
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Am Dienstag, 13.09.2011, fand an der Hauptschule Lünen-Wethmar (HSW) ein Bustraining für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse statt.

Das spezielle Bustraining wurde von Herrn Strehl, dem Verkehrssicherheitsberater der Polizei Dortmund, und Herrn Görlitz, Revisor der VKU (Verkehrsgesellschaft Kreis Unna), durchgeführt. Beide haben langjährige Erfahrungen mit diesem Projekt und bieten es für alle weiterführenden Schulen im Kreis Unna an. Die Hauptschule Lünen-Wethmar nimmt jedes Jahr mit allen Schülerinnen und Schülern des 5. Jahrgangs daran teil.
„Der Zeitpunkt für das Bustraining ist so gewählt, da die Schülerinnen und Schüler gerade an die weiterführende Schulform gewechselt haben und sich der Schulweg geändert oder sogar verlängert hat, so dass viele Kinder nicht mehr zu Fuß anreisen, sonder auf öffentliche Verkehrsmittel, wie den Bus, angewiesen sind“, erklärt Polizeioberkommissar Strehl. „Zu wissen, wie man sich am und im Bus richtig verhält, ist für alle Kinder wichtig, da viele den Bus auch nachmittags in ihrer Freizeit nutzen.“

Herr Strehl begann das Bustraining mit einer theoretischen Einführung, die im Klassenraum stattfand. Es wurden viele interessante und wichtige Informationen gegeben, welche später im Praxisteil eindrucksvoll demonstriert wurden. Die Sicherheit am und im Bus war Schwerpunkt der Veranstaltung.

Nach der Theorie folgte die Praxis. Die Schülerinnen und Schüler wurden direkt von der Bushaltestelle vor der Schule von Herrn Görlitz abgeholt und fuhren mit dem Bus zum nahe gelegenen Parkplatz am Cappenberger See.

Hier wurde den Schülerinnen und Schülern demonstriert, welche Gefahren schon das Anfahren des Busses an die Haltestelle mit sich bringen kann. Mit einem Papierkorb wurde verdeutlicht, wie weit der Bus über den Gehweg hinausragen kann. Auch wurde den Schülerinnen und Schülern vor Auge geführt, wie eng es für einen Fuß zwischen Bordstein und Bus werden kann und was geschieht, wenn der Fuß unter dem Reifen eines Busses landet. Welche enormen Kräfte dabei wirken, wurde mit Hilfe einer Wassermelone, die zwischen Bus und Bordstein platziert war, demonstriert. „Da bleibt wahrscheinlich nicht viel von über!“, vermutet Hasan, einer der Schüler. Und auch die anderen warten voller Spannung auf den sich der Melone nähernden Bus.

Ebenso wichtig war die Demonstration des Toten Winkels vor, neben und hinter dem Bus, sowie die Gefahren im Bereich der Türen.
Nachdem das richtige Verhalten an der Bushaltestelle erprobt war, wurde das Einsteigen und das korrekte Verhalten im Bus erläutert. Was viele Schülerinnen und Schüler nicht wussten, war, dass sie den Busfahrer bei Problemen jederzeit ansprechen können.
Wie wichtig es ist, sich im Bus festzuhalten, wurde durch eine Vollbremsung des Busses mit einer Geschwindigkeit von „nur“ 25 km/h demonstriert. Ein Papierkorb wurde hierfür auf der letzten Sitzreihe in der Mitte platziert, um die hier auftretenden Kräfte sichtbar werden zu lassen.

Ein weiteres Projekt für die 5. Klasse, welches Herr Strehl neben der Radfahrprüfung an weiterführenden Schulen durchführen möchte, soll bis Ende des Jahres auf die Beine gestellt werden.

Nach dem spannenden und lehrreichen Tag heute, freuen sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse der Hauptschule Lünen-Wethmar jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Polizeioberkommissar Strehl bei seinem neuen Projekt, an dem sie unbedingt teilnehmen möchten.

Autor:

Kiki Müller aus Lünen

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