Stammzellspender gesucht
Papa Marco braucht einen Lebensretter

Marco Füllenbach lächelt, doch wie seine Frau Myriam und die Kinder Jil und Luc, macht auch er sich Sorgen um seine Gesundheit und die Zukunft.
  • Marco Füllenbach lächelt, doch wie seine Frau Myriam und die Kinder Jil und Luc, macht auch er sich Sorgen um seine Gesundheit und die Zukunft.
  • Foto: Magalski
  • hochgeladen von Daniel Magalski

Marco Füllenbach räumt im Job mit dem Bagger die dicksten Brocken aus dem Weg, doch für den Stein, den ihm das Schicksal in den Weg gelegt hat, gibt es keine Maschine. Marco braucht einen Stammzellspender!

Von Geburt an hat Marco, der mit seiner Frau Myriam und den beiden Kindern Jil und Luc in Bergkamen lebt, Thrombozytopenie. Im Blut gibt es einen Mangel an den so wichtigen Blutplättchen, den Trombozyten, das verbirgt sich hinter dem komplizierten Namen. Marco lebte viele Jahre mit der Krankheit, doch nach einem Arbeitsunfall vor zwei Jahren, bei dem er viel Blut verlor und Medikamente nehmen musste, bekam er blutige Ausschläge. Zwei Monate ist es in etwa her, da bemerkte Marco weitere körperliche Probleme. Die Luft wurde knapp und die Beine schmerzten, schon nach kurzen Wegen. Untersuchungen folgten und am Ende stand eine Erkenntnis: Marcos Knochenmark produziert kein Blut! Blutkonserven und Trombozyten-Transfusionen können die Symptome im Moment etwas abschwächen, sind allerdings keine Dauerlösung. Was Marco bevorsteht, liest sich auf dem Papier so einfach, ist aber alles andere als ein Spaziergang: Die Suche nach einem passenden Stammzellspender, dem genetischen Zwilling, ist die erste schwierige Hürde, dann folgt eine Chemotherapie, sie fährt den Körper sozusagen auf Null und macht Platz für die Stammzellen des Spenders.

Registrierung ist ein Kinderspiel

Eine Garantie auf ein gesundes Leben nach all diesen Strapazen gibt es nicht, denn manchmal akzeptiert der Körper die neuen Zellen nicht, doch Marco stellt sich dem Kampf. Selbstmitleid ist sowieso nicht sein Ding. Wer Marco Halt gibt, sind Familie und Freunde und sie hoffen nun, dass sich viele Menschen ganz einfach mit einem Wattestäbchen-Abstrich von der Mundschleimhaut als Stammzellspender registrieren lassen, denn das erhöht auch Marcos Chancen auf einen Treffer! Im Hintergrund laufen bei seinem Fußballverein, dem SuS Rünthe 08, bereits die Planungen für eine zentrale Typisierungsaktion in Bergkamen. Typisierungssets gibt es auch über das Internet auf der Seite der Deutschen Knochenmarkspenderdatei.

Thema "Stammzellspende" im Lokalkompass:
Stammzellspende: Brief an den Blutsbruder

Autor:

Daniel Magalski aus Lünen

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