Das Duell der Löwen des Lüner SV gegen die Adler des FC Espelkamp

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Von Bernd Janning

Lünen. Dürfen sich die Fans der Fußball-Westfalenliga 1 auf ein spannendes Rennen um die Meisterschaft und den einen Aufstiegsplatz zur Oberliga freuen? Ja! Aber nichts ist gewiss, besonders im Fußball nicht.

Für dieses Duell um die Spitze werden zwei Namen genannt. Wie schon in den letzten beiden Serien immer wieder der Lüner SV. Und ganz frisch der FC Preußen Espelkamp. Sowohl die Löwen von der Lippe wie auch die Adler aus Ostwestfalen haben nicht nur die Favoritenrolle gemeinsam. Sie kassierten auch beide am Sonntag in ihren Vorbereitungsspielen eine 0:5-Packung.

Während Espelkamp vor heimischen Fans als frisch gebackener Aufsteiger zur Westfalenliga sich im heimischen Stadion gegen 1.-Bundesliga-Rückkehrer Arminia Bielefeld vergebens wehrte, aber trotzdem den Platz erhobenen Hauptes verlassen konnte, gab es bei den Lüner noch einiges an Sand im Getriebe. Sie verloren gegen den Oberligisten ASC Aplerbeck auch mit 0:5, aber durch erschreckende Abwehrfehler.

In Lünen, wieder einmal, Trainer, jetzt im zweiten Jahr, ist mit Christian Hampel ein erfahrener Coach. Er wird vom ebenfalls erfahrenen Marcus Reis, der wie Hampel auch schon früher den LSV trainierte, als Co unterstützt. Torwarttrainer ist mit Manfred Tapken ein LSV-Urgestein mit viel Oberliga-Kenne. Dazu kommen die Betreuer Celai „Ailton“ Öztürk und Andreas Zeppenfeld. 29 Spieler gehören derzeit in Jahre des 75jährigen Bestehens zum Aufgebot der Rot-Weißen.

26 sind es beim FC Preußen Espelkamp. Trainer Tim Daseking hat vier weitere Helfer an seiner Seite. Daseking baute ab 2013 beim SV Rödinghausen als Jugendleiter eine Nachwuchsabteilung auf, war beim Regionalligisten auch Interimstrainer und Sportlicher Leiter. Der FC wurde 1957 als der Verein mit dem Adler auf der Brust gegründet. Spielt der LSV in rot-weißem Sportzeug, so läuft der FC in schwarz-weiß-roter Kleidung auf.

Der Erfolgsweg der Ostwestfalen ist beeindruckend. Die Saison 2017/18 beendeten sie als Bezirksliga-Meister. In der jetzt nach der Corona-Pandemie abgebrochenen Spielzeit stiegen sie als Erster nach 20 Spielen mit 16 Siegen und einem Remis bei sagenhaften 73:17 Toren in die Westfalenliga auf.

Der FC Peckeloh, als Zweiter Mitaufsteiger und künftig auch Gegner des LSV, wirkt da mit elf Siegen und sechs Remis nach 20 Spielen trotz guter Bilanz schon etwas abgehängt.

Der Lüner SV musste zuletzt nicht nur in der Corona-Krise durchhalten. Auch sportlich lief es nicht. Am Ende standen in der Gruppe 2 der Westfalenliga Platz 13 nach vier Siegen und fünf Unentschieden bei 33:39 Toren nach 20 Spielen auf dem Haben-Konto.

Ohne Sponsoren geht es bei beiden Vereinen natürlich nicht. Acar-Bau und Extra-Malerbetrieb sind zwei davon beim Lüner SV. Der FC Preußen Espelkamp freut sich unter anderem über das Engagement des international agierenden Automatenwirtschafters, der Gauselmann-Gruppe (u. a. Merkur) aus Espelkamp, wie der FC 1957 entstanden.

Autor:

Lüner SV Fußball e.V. aus Lünen

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