David Solga: Ein Ex-LSVer und -BVBer sucht eine neue Herausforderung

Das Hochzeitspaar Jessica und David Solga.(Pr.)
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Von Bernd Janning

Lünen. Einst 2. Liga, heute Kreisliga A. Mit inzwischen 38 Jahren lockt der Fußball immer noch. Die Rede ist von David Solga. Dem Mittelfeldmann glückte über den Lüner SV und die Zweite von Borussia Dortmund der Sprung in den Profi-Fußball.

So gern er die Kickerstiefel noch heute anzieht, der Familienvater sucht aber auch beruflich eine neue Herausforderung.

David Solga (*16. 10. 1982) begann in der Jugend des TuS Eving-Lindenhorst mit dem Fußball. Der TuS, das war auch der Stammverein seines Vaters Willi. Dieser ging lange in den damaligen Verbandsliga-Teams des Lüner SV erfolgreich auf Torejagd.

Erste Seniorenstadion war für David war der damalige Landesligist BV Brambauer (01/02). Von dort angelte sich der Lüner SV, damals Oberligist, das Talent für die Saison 2002/03. Bis 2007 ging es bei der Regionalliga-Zweiten des Bundesligisten Borussia Dortmund weiter.

Weiter rauf der Erfolgsleiter ab 2007 bei Wacker Burghausen, wo 2008 der Aufstieg von der Regionalliga Süd in die neue 3. Liga glückte, weiter (09/13) zum 3. Ligisten Dynamo Dresden, wo der Sprung in die 2. Liga gemeistert wurde. Ab 2013 hatte ihn die Zweite der Dortmunder Borussia wieder. Dort wurde er 2017 Co-Trainer des Teams. Bis zum Ende der letzten Saison.

„Ich habe festgestellt, dass ich lieber auf dem Rasen selbst spiele als von der Bank aus zu coachen. Für diesen Job fehlt mir als Trainer fehlt mir die letzte Leidenschaft“, urteilt er heute über sich selbst. Was den BVB betrifft, fand er einen Kompromiss. Er schaut sich als Scout der Borussen Talente für die U23 an.

Und was sagt er zur Bundesliga-Ersten seiner Dortmunder: „Eine hoch talentierte Mannschaft, die aber noch etwas im Bereich der Ergebnis-Findung ist!“

Für sich hat er ein Ergebnis gefunden. Er spielt weiter. Im sauerländischen Ense. Dort wohnt er mit seiner Familie schon fast sechs Jahre. Bei seinem neuen Klub haben der Vereins- und Stadionnamen einen besonderen Klang: Bremen und Husar. Aber hier geht es nicht um die Großstadt Bremen an der Weser, sondern um den TuS Bremen 05 zwischen Ruhr, Möhne und Bremer Bach und dessen Husaren-Stadion.

„Bei TuS Bremen habe ich schon für die erste Mannschaft, Achter der Kreisliga A, und für die Altherren gespielt. Mehr Einsätze waren wegen der Corona-Pandemie noch nicht möglich. Außerdem trainiere ich dort die G-Jugend, in der unser Sohn Luca spielt“, erzählt der frühere Berufsfußballer.

Dieser hat aber auch einen „richtigen“ Beruf. Solga: „Ich habe Elektroniker gelernt. Vielleicht finde ich in diesem Bereich Arbeit. Ich habe aber schon eine Woche Praktikum im Pflegeheim und eine im Kindergarten gemacht! Für etwas entschieden habe ich mich noch nicht. Ich habe aber genug Zeit, mich weiter beruflich zu informieren.“

Mit Kindern kennt sich der Evinger aus. Der zweieinhalbjährige Liam ist der zweite Sohn des Ehepaares Jessica und David Solga. Der Mann und Vater: „Jessica ist Diplom-Pädagogin und Tagesmutter. Da sorgen dann immer vier, fünf Kinder für Leben in unserem Haus!“

Ense-Bremen liegt über eine halbe Stunde Autofahrt von Lünen entfernt. Doch zwischen diesen beiden Orten und der näheren Umgebung gibt es nicht nur durch Solga eine Verbindung. Hier zwei von diesen ins Sauerland:

Auf dem Rasenplatz Heuerwerth des TuS Niederense in Ense gewann am 13. Juni 2012 der BV Brambauer mit Trainer Marcus Reis, heute Co beim Lüner SV, das Aufstiegsspiel zur Westfalenliga gegen den FC Lennestadt 2:0. Damals trafen Philipp Hanke, heute beim Regionalligisten Südwest, TSV Steinbach-Haiger, und Dennis Hübner.

Helmut Krause, einst beim Lüner SV Torjäger und Sportlicher Leiter, führte Jahre davor als Spielertrainer der SV Oese in die Bezirksliga.

David Solga: „Jetzt bremst Corona alles aus. Wenn ich schaffen könnte, würde ich gern öfter in Lünen vorbeischauen. Auf jeden Fall viele Grüße an alle!“

Autor:

Lüner SV Fußball e.V. aus Lünen

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