Dirk Gebhard und der Kampf um einen sauberen Kraftsport

Lünen. 250 Athleten in 25 Klassen nahmen an der Deutschen Meisterschaften der GNBF (German Natural-Bodybuilding & Fitness Federation e. V.) im Natural-Bodybuildung in der Siegerland-Halle in Siegen teil. Die Halle war mit 1400 Zuschauern ausverkauft.
Bei seiner dritten Teilnahme kämpfte sich der gebürtige Lüner Dirk Gebhard (Foto) bis ins Finale (Top 6) seiner Klasse (Master I 40-49 Jahre) durch. Am Ende wurde er mit dem vierten Platz unter elf Startern belohnt.

Dirk Gebhard trainiert mittlerweile seit über 30 Jahren Natural-Bodybuilding und praktiziert diese Art des Lebensstils. Die Gesundheit steht hierbei absolut im Vordergrund und dieses sollte auch für viele Stress geplagte eine Möglichkeit bieten, sich diesem Lebensstil zu widmen. Es bietet nicht nur gesundheitliche Prävention, sondern auch ein besseres Lebensgefühl (Ausgeglichenheit, besserer Umgang mit Stress, Lebensfreude etc.)"

Der doch eigentlich in Verruf geratene Bodybuilding-, Kraft- und Fitnesssport wird hier wieder durch einen gesunden Lebensstil in den Vordergrund gebracht. Durch konsequente und massive Dopingkontrollen (Sicht- Urin- Haar und ggf. Blutproben) wird hier versucht diesen Sport wieder attraktiv und für jedermann erreichbar zu machen.

Nicht nur bei Wettkämpfen werden und müssen Athleten mit Dopingtests rechnen, auch sogenannte "out of season" Tests werden bei den Mitgliedern durchgeführt. Jedes Mitglied muss damit rechnen, dass plötzlich unangemeldet ein vom Verband beauftragten Anti-Doping-Institut (WADA), hier die GQS GmbH, auftaucht und die Proben einfordert. Verweigert man diese Tests, gilt man quasi als gedopt und wird für mindestens sieben Jahre gesperrt und in den Social Medias veröffentlicht.
Willi Rötte, erfahrener Lüner Kraftsportler erklärt: „Hier wird der gesunde Sport absolut in den Vordergrund gestellt. Gerade die Mischung aus Kraft- und Konditionstraining (Cardio) gepaart mit einer gesunden und auf den Sport zugeschnittene Ernährungsweise macht diesen Sport in unserer Leistungsgesellschaft so wichtig und beugt genau die dadurch entstehenden Krankheiten (Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes, Arthrose, Depressionen etc.) vor. Natürlich ist für die Teilnahme an solchen Wettkämpfen noch eine ordentliche Portion Disziplin und Willen von Nöten. Aber letztlich kann es jeder mit ein paar Um- und Einstellungen schaffen.“ Jan-

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